Sonntag, 22. Mai 2016

Nach Cienfuegos

Heute ging's um 8.30 Uhr los. Ich werde versuchen als letzte in den Bus zusteigen, damit eventuell eine Sitzrotation funktioniert. Mal sehen.
Jetzt werde ich wieder bitterböse. Ja es wird rotiert, aber nur unter Protest einiger. Und die Sitze sind eng, aber sie müssen sich noch zurücklehnen. Auf meinen Protest kam die Antwort, ich könne mich anders schräg setzen. Dann ist ihnen die Lüftung zu kalt und ich stehe im eigenen Saft. Vielen dank!

Beim Zwischenstopp habe ich dann für 24 CUC 2 CD erstanden. Überraschung für Zuhause, wie wird die Musik sein.
Getränke 4,50 CUC
Das Mittagessen war etwas blöd, weil es kleine Tische waren saß ich durch die ungerade Zahl am Ende alleine. Bäh!

In Santa Clara haben wir uns das Mausoleum Che Guevaras angesehen. Ein typischer Personenkult, ich frage mich, was er davon gehalten hätte. Auf der einen Seite befand sich ein Raum mit Bildern der Rebellen, alle mit einer roten Nelke geschmückt, und Ches mit einem weißen Rosenstrauß. Außerdem gab es eine ewige Flamme. Auf der anderen Seite gab es eine Ausstellung mit sämtlichen Bildern und Gebrauchsgegenständen, die er jemals berührt hatte.

Nach 1 1/2 h Fahrt waren wir dann in Cienfuegos. Das Hotel liegt in der Altstadt und ist ein altes Kolonialgebäude mit Innenhof und allem. Im Bad hat in der Wanne das Wasser getropft. Als ich zugedreht habe lief es noch stärker ein Handwerker erklärte mir, ich müsse beide Hähne so regeln, dass kaum noch etwas liefe. Reparatur auf kubanisch.

Der Stadtrundgang hat Natali vorgezogen, dabei hat uns ein Regenschauer überrascht. Da es aber dann trocken blieb, konnte ich noch einige Fotos machen.
Essen gegangen sind wir dann in einem Restaurant. Der Fisch mit Mojo Criollo war wirklich lecker.
Jetzt liege ich im Bett und sehe u. U. einer sehr unruhigen Nacht entgegen. Vor dem Fenster brummen Klimageräte, im Innenhof plätschert der Springbrunnen, es schlägt eine Turmuhr  und von der Dachterrasse wehen Musikfetzen herunter.

Streckenweise war es ein Tag zum Vergessen.

5 CUC für Fotos im Theater
25 CUC Abendessen
6 CUC Trinken und Kekse

Nach Las Terrazas

Das Casa Particular war in Ordnung. Aber irgendwie fand ich die Besitzerin nicht sympathisch.
Um 7.45 Uhr ging es dann wieder los. Zurück über die Autobahn zum Nationalpark Las Terrazas. So um 10 Uhr haben wir mit der Wanderung begonnen, aber nicht bevor wir noch ein Begrüßungscocktail getrunken haben. Diesmal war es Orangensaft mit Minzlikör und dem Guave Schnaps. Das Wetter war bewölkt, allerdings war es teilweise sehr schwül. Die Wanderung hat gut drei Stunden gedauert. Da ich die eine oder andere Pflanze fotografieren wollte, bin ich immer hinterher gelaufen. Die Vögel, die es zu sehen gab, waren teilweise dann schon weg. Aber ich habe schon den einen oder anderen zu sehen bekommen. Um 13.30 Uhr waren wir dann durchgeschwitzt am Fluss im Restaurant zum Mittagessen, für mich gab es Reis mit schwarzen Bohnen, alles andere war Fleisch, und den Nachtisch geriebenen Käse mit Guavemarmelade.
Das Schwimmen haben wir ausfallen lassen, wenig Wasser und irgendwie sah es nicht so richtig einladend aus, so dass wir um 16 Uhr im Hotel waren.
Heute Abend geht es dann in ein Restaurant unterhalb des Hotels.
Das Essen war in Ordnung für 12 CUC, aber das Wasser war pseudo gesund mit irgendwas drin. Im Hotel habe ich dann noch einen Mojito getrunken.

Ich hoffe, morgen gibt es zum Frühstück Buffet. Ich will mal keine Eier Essen.

PS: ja es gab Buffet und so habe ich nun einen richtigen Zuckerschock.

Nach Viñales

10 € Zigarren
3,10 CUC Guave Schnaps
1 CUC Trinkgeld Boot
0,5 CUC Toilette
0,45 CUC Keks
3 CUC Piña Colada
~ 5 CUC für Wasser etc
4,50 CUC Abendessen
Zwischenstand 122,55 CUC Rest

Heute ging es um 8.30 Uhr in Richtung Viñales. Beim Zwischenstopp habe ich bei der Toilettenfrau Münzen besorgt. Endlich.
Von der Autobahn sind wird dann in die Berge abgebogen. Bei einem Aussichtspunkt hatte wird einen wunderschönen Blick über das Tal. Eine tolle Landschaft.
Zum Mittagessen waren wir kurz ausserhalb von Viñales. Es gab Bananenchips, frittierte Süßkartoffeln, dann eine Gemüsesuppe, als Hauptgang Reis mit schwarzen Bohnen, Salat Maniok und Schweinefleisch. Außerdem hatte wir noch einen Deutschen da, der angeblich als freiberuflicher Fotograf arbeitet und Bilder von Kolibris macht. Naja, so richtig glaube ich ihm das nicht.
Das Essen endete mit frischer Ananas und einem Guave Schnaps. Von dort ging es dann zur Cueva de los Indios. Es gibt schönere Tropfsteinhöhlen, aber die Ausfahrt war den Besuch wert. In der Hochsaison möchte ich dort aber nicht Schlange stehen.
Im Anschluss Besuch bei einem Tabakbauern. Ich habe mich hinreißen lassen und 10 Zigarren gekauft.
Nach kurzer Busfahrt  haben wir noch ein überdimensionales Wandgemälde an einem Felsen angesehen. Das Beste war hier noch die Piña Colada.
Dann haben wir Quartier bezogen in einem Casa Particular, eine Pension. Der ganze Ort scheint nur aus diesen Pensionen und Restaurants zu bestehen. Zu Abend habe ein recht unspektakuläres Sandwich gegessen.
Ach ja, das Haus, in dem mein Zimmer ist, ist grün, das Zimmer, die Fliesen und die Bettwäsche auch.

Havanna

Heute abend nur kurz den Kassenstand:
4 CUC Getränke
7 CUC Mittagessen
1 CUC Zimmermädchen
40 CUC Abendessen

So, dann mal einiges zu Havanna.
Die erste Nacht war kurz nicht nur wegen der Zeitverschiebung sondern weil das Hotel ein renoviertes Haus aus der Kolonialzeit ziemlich hellhörig ist. Im Innenhof, zu dem mein Zimmer raus geht, rattert eine Lüftung und irgendwie dringend Musik bei geschlossener Tür ins Zimmer, die man sonst nicht hört. Alles in allem ist es aber ein angenehmes Hotel.
Um 9 Uhr ging es zu einem Rundgang los. Ich habe Geld schon im Hotel getauscht 1:1, aber nur 200 €. Da aber nicht alle dort tauschen konnten, reihten sie sich in einer Schlange vor einer Wechselstube ein. Der Kurs war mit 1:1,1 zwar besser. Aber ich konnte die Zeit anders nutzen, Bilder machen und Wasser kaufen.
Dann ging es zu Fuß durch die Straßen und Plätze der Altstadt. Vieles wurde oder wird restauriert. Nur vereinzelt hat man westliche Ladengeschäfte gesehen. Das wird sich wohl leider ändern. Abseits dieser Altstadt gibt es noch viele der alten Häuser, die noch nicht restauriert sind. Bei der Autofahrt konnte ich einen Blick darauf erhaschen.
Mittagspause war in einer kleinen Bar mit Innenhof. Ich liebe diese Architekturform.
Dann ging es mit 4 alten Chrysler in die Außenbezirke. Zwar sind diese Autos das was man mit Kuba verbindet, aber fahren noch alte Ladas, Moskwitschs etc. hier rum. Die Fahrt ging über den Malecón, die neue amerikanische Botschaft, die Avenida de los Americas, wo viele Botschaften sind zu einem Vorort, in dem ein Künstler wohnt, der sein Umfeld mit wild geworden Kacheln 'verschönt'. Es war alles etwas zu viel auf engstem Raum.
Dann ging es mit Zwischenstopps an einem Fluss, dem Revolutionsplatz und dem Hotel Nacional zurück. Im Hotel Nacional haben wir dann einen Mojito getrunken. Der war wirklich gut.
Das Abendessen war in einem Paladar, einem privaten Restaurant. Man reserviert einen Tisch und ist ein Menü.
Wasser und ein Getränk sowie der Kaffee sind inbegriffen. Es gab einen Cocktail ( Mojito) dann Salat sowie fritierten Fisch, fritierte Gemüsebällchen und Schweinefleisch mit Brot und Dips als Vorspeise. Der Hauptgang bestand aus gebratenem Fisch, Hummer in einer Soße sowie ebenfalls Schwein. Dazu gab es Reis und schwarze Bohnen. Der Nachtisch war ein Flan mit Eis.
Dann bin ich zurück ins Hotel und ins Bett.
Die Nacht hat bis 5 Uhr gedauert bis mich die Geräusche geweckt haben.

Folgendes ist mir aufgefallen
1. Obwohl Touristenboom ist die Stadt nicht überlaufen.
2. Ob mein Geld ausreicht?
3. Es ist blöd, daß die Reiseleiterin nicht bei uns bleibt.
4. Mit all den Cocktails werde ich noch zum Alkoholiker.
5. Wie soll man Trinkgeld geben wenn man keine Münzen hat?

Benvenidos a Havanna

Gelandet um 21.30 Uhr, 10 min Taxi, Passkontrolle und dann eine gute halbe Stunde auf den Koffer gewartet. Ich war dann die erste der Gruppe.
Noch was zum Flug mit Iberia. Ich werde nie verstehen warum man bei diesen kleinen Flugzeugen diese riesige Menge Handgepäck zulässt. Es ist eine Zumutung für alle die sich beschränken. Wehe ich habe deswegen irgendwann meinen Rucksack an den Füßen.
Ich hatte VLML Essen bestellt. Ich bekam es auch, aber... es war ein Obstsalat, und ein grüner Salat mit einer Menge Tomaten ( das ich die nicht mag dafür können die ja nichts, aber nur mit Essig und Öl ohne Salz und Pfeffer?) Dann gab es noch zwei kleine Kräcker auf die ich Zentimeter dick Margarine und Erdbeermarmelade hätte schmieren können. Der Joghurt und die beiden Schokoriegel vom normalen Essen ... Fehlanzeige.
Weiterer Service gleich null. Sogar nach weiteren Getränken musste man fragen, bei der Lufthansa stand es wenigstens bereits ausgeschänkt in der Küche.
2 1/2 h vorm Landen gab es dann was Warmes. Auch wieder sehr lieblos. Die beiden bekannten Salate, die Kräcker und zur Abwechslung war das warme Essen die vegetarische Variante mit Huhn.  Angeblich gab es als ein Hauptessen eine fleischlose Lasagne. Das Brötchen vom normalen Essen... genau Fehlanzeige.
Ich habe keine Ahnung warum Chamäleon von Air France gewechselt ist, schlechter als Iberia können die auch nicht sein.

Beim Einchecken in Frankfurt habe ich richtig geschlafen. Sitzplatz in der letzten Reihe, direkt an der Küche, schlechter gings nicht.
Beim Rückflug muss ich darauf dringen weiter vorne zu sitzen, damit ich in Madrid das Umsteigen schaffe.

Jetzt ist es 23.30 Uhr und die letzte Hälfte der Gruppe ist gerade eingetroffen. Nun geht es ins Hotel. Unsere Reiseleiterin heißt Natali. Der Busfahrer Edilberto und der Bus hat die Kennung 3555. Da Transtours hier anscheinend alle Busse stellt, Verwechslungsgefahr!

Im Hotel waren wir um Mitternacht. Der Willkommenscocktail hatte die Bettschwere erhöht, aber trotzdem war die Nacht um 3 Uhr Ortszeit zu Ende. Also Koffer umgepackt, Zähne geputzt, Rucksack reduziert. Schwe

Das Zimmer ist riesig, Doppelbett, 2 Bäder, Sitzecke, aber keine Fenster. Jetzt warte ich noch eine Stunde, dann dusche ich mich und schaue vorm Frühstück vielleicht noch nach draußen.

Ach ja, veröffentlicht wird das hier wohl erst in Deutschland. Internet ist nicht. Jedenfalls hetze ich nicht hinter einer Internetkarte her um mich dann an einem der öffentlichen Plätze einzuwählen. Wenigstens funktioniert das Handy.

Zwischenstopp Madrid

Ob es beim letzten Urlaub auch so war, dass ich ein so ungeheures Reisefieber hatte? Es hat sich jeden falls gelegt, als ich pünktlich in Frankfurt am Flughafen war. Früher hätte ich nicht da sein dürfen, da Iberia erst 2 1/2 h vor Abflug den Schalter aufgemacht hat. Ich war so erleichtert, dass ich nicht daran gedacht habe, einen Gangplatz zu ordern. Auf der langen Strecke war es Gott sei Dank einer. Und nach Madrid saß in der kleinen Maschine keiner neben mir, so dass der Fensterplatz auch kein Problem war.
Das Flugzeug stand auf einer Außenposition und die Busse sind erst kurz vor 12 Uhr losgefahren. Um 12.10 Uhr standen wir noch vor der Maschine und ich habe mich über die vielen Koffer gewundert. Lösung: Sie war gerade gelandet und wurde noch ausgeladen. Es standen also die doppelte Menge Gepäck herum. Von der Parkposition sind wir dann um 12.45 Uhr losgerollt. Nach einem Taxi über die ganze Länge des Flughafens sind wir dann kurz nach 13 Uhr auf der Startbahn West abgehoben.
Der Flug war etwas unruhig und die Preise für Getränke und Essen genauso teuer wie in Frankfurt hinter der Sicherheitskontrolle, aber dort war die Auswahl größer. Also beim nächsten Mal... dort kaufen.
Mal sehen ob ich die Rechnung im Flugzeug doppelt berechnet bekomme. Das Papier im Kartengerät war alle und die Stewardess hat es zweimal durchgezogen. (Nachtrag 23.05.: ja, ich muss einen Betrag zurückfordern. Mal sehen ob sie Probleme machen.)
Gelandet ist das Flugzeug in Madrid um 15.15 Uhr. Bis zum Terminal hat es dann nochmal 15 min gedauert. Der Weg von dort bis zum Terminal 4s waren dann nochmal gut 20 min, aber ohne die zeitaufwendigen Kontrollen, die beim Rückflug anstehen. So dass ich um 16 Uhr am Gate war. Beim Rückflug muss ich mich schon im Flieger erkundigen wo der Anschlussflug abgeht. 60 min für Passkontrolle und Sicherheitskontrolle sind nicht viel.
Jetzt ist es 16.30 Uhr und in 10 Minuten soll das Boarding beginnen. Es begann, aber ziemlich chaotisch. Spanisches Englisch ist nicht zu verstehen.

10 Stunden bis Havanna.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Samstag, 30. Mai 2015

Zurück nach Hause

Heute früh kurz nach 5 Uhr grüßte der Fuji in mein Hotelzimmer. Nach dem Regen gestern ist die Sicht heute relativ klar. Die Nachrichten heute früh beherrschte der Ausbruch eines Vulkan in der Nähe von Kagoshima.

Um 11 Uhr geht der Bus in Richtung Flughafen. Ich hoffe die Zeit ist ausreichend.

Wenn ich alleine gewesen wäre, dann wäre ich auf der Tour zum Flughafen tausend Tode gestorben. Wir haben jedes Hotel in der Stadt angefahren. Um 12.20 Uhr waren wir am Check-in, um 14.05 Uhr geht der Flieger...
Jetzt ist es 13.10 Uhr und ich sitze am Gate. Zuvor habe ich noch die Yen zurück getauscht. Es waren 23.000, und ich bekam 155 EUR zurück.
Frankfurt ist doch ein Provinzflughafen, hier gibt es Cartier und Tiffany und die Chinesen kaufen wie blöde. Die Schlange am Tax refund ist ziemlich lang.

Der Flieger ist wieder knapp eine halbe Stunde später gestartet, aber dann doch pünktlich gelandet.
Während ich mich beim Hinflug auf den dritten Teil vom Hobbit beschränkt habe, habe ich die Filme bei Rückflug aufgearbeitet: The King's Men, Still Alice,  The Grand Budapest Hotel und My Old Lady.

Nach diesem Flug lautet mein Resümee: Lufthansa ist zwar nicht schlecht, aber an Singapur Airlines kommt sie nicht ran.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Nikko

Heute sind wir um 8 Uhr mit dem Bus nach Nikko gefahren. Ein Ehepaar hat den Ausflug nicht mitgemacht. Über die hoch gelegene Ringautobahn ging es über die Rainbow Bridge nach Norden. Der Ort ist weniger als 180km von Fukushima entfernt. Er beherbergt die Tempel und Gräber der Shogun Herrscher.
Daß wir an der Shinkyo Brücke keinen Fotostopp eingelegt haben, fand ich sehr schade.
Die Tempel sind reich verziert und heben sich zu der sonst vorherrschenden Schlichtheit ab. Verzierungen, Fabe, Gold und Schnitzerreien... aber wieder Menschenmassen und wie so oft eine große Zahl an Schulklassen.

Um die Mittagszeit sind wir über eine Serpentinenstraße zum Chuzeji-ko hoch gefahren und haben bei einem kurzen Spaziergang uns das ehemalige Sommerhaus der italienischen Botschaft angesehen. Es ist mittlerweile ein Museum, während Großbritannien sein Haus gerade neu baut.
Während der Mittagspause bin ich dann mit dem Aufzug zum Fuß des Kegon Wasserfalls gefahren unten waren dann mindestens gefühlte 3 Schulklassen. Als Abfluß des Sees sind die 97 m Fallhöhe sehr imposant.

Um 15 Uhr ging es dann zurück nach Tokyo. Bei der Strecke hat der Busfahrer eine Schranke der Mautstation mitgenommen, da er etwas zu schnell herangefahren ist.
Aufgrund der Rush Hour hat die Fahrt dann 3 Stunden gedauert. Sarah, Christian und ich sind dann mit der U-Bahn dann nach Ginza gefahren. Sie war nicht übervoll. Die Straße ist geprägt von Läden mit Luxusmarken, Bulgari, Dior, Chanel usw. Es ist auch hell erleuchtet, aber weniger aufdringlich und ruhiger. Der einsetzende Regen hat uns dann vertrieben.

Zu Abend gegessen haben wir in Ebisu in einem Lokal bei den man das Essen über Märkchen kauft. Ich wollte eine heiße Soba Suppe mit Pilzen und Rettich. Ich bekam aber die kalte Variante.

Jetzt ist es die letzte Nacht im Hotel. Morgen geht es um 11 Uhr mit dem Shuttle zum Flughafen Haneda.

Ausgaben:
650 Yen Yuba
550 Yen Aufzug zum Wasserfall
470 Yen Abendessen
400 Yen Fahrkarten
100 Yen Eintritt
300 Yen Eis

Tokyo

Der erste Punkt, der in Tokio auf dem Programm stand, war der Meiji Schrein , er dient der Verehrung des erste Kaiserpaars. Ich habe noch einen kurzen Abstecher in den Liliengarten gemacht. Leider waren es für die volle Blüte einige Tage zu früh .

Anschließend ging es mit dem Bus weiter durch die Stadt bis zum Kaiserpalast. Dort haben wir einen kurzen Fotostop bei den beiden Brücken eingelegt . Über die Ginza ging es zu einem weiteren Tempel, den Senso-ji. Auch hier waren wieder Menschenmassen unterwegs. Anschließend hatten wir zwei Stunden Mittagszeit. Die Straße, die zum Tempel führt, sieht aus wie bei uns auf einem Jahrmarkt.

Danach ging es über den Fluss zum neuen Wahrzeichen Tokios dem Skytree . Hier sind wir innerhalb von 30 Sekunden mit dem Aufzug auf 350 Meter Höhe hochgefahren. Leider war das Wetter sehr diesig, so dass wir selbst größere Hochhäuser in der Innenstadt nur schemenhaft erkennen konnten.
Hier habe ich meine größte Ausgabe getätigt, sie hatten eine limitierte Auflage eines Steiff Bären den ich gekauft habe. Ich habe allerdings die um rund 3000 Yen günstigere Variante erworben. So ganz habe ich nicht erkennen können, worin dieser Preisunterschied besteht. Zumal der Einkauf auch relativ schnell gehen musste, da wir wieder nach unten wollten. Im Busbahnhof unter dem Gebäude hat uns eine Überraschung erwartet, unser Bus stand nicht dort wo wir ausgestiegen waren. Es stellte sich heraus, dass der Bus wegfahren musste und erst zur vereinbarten Zeit zurückkommen kommen durfte. Da wir früher zurück waren, war der Bus noch nicht wieder da.

Jetzt habe ich das Problem wohl doch zwei Koffer nach Frankfurt aufgeben zu müssen, eventuell packe ich den Bären ins Handgepäck.

Um kurz vor sechs waren wir wieder in unserem Hotel. Auf der Fahrt ist mir einiges aufgefallen, zum einen stehen Hochhäuser und Einfamilienhäuser dicht beieinander . Die Hochhäuser sind so dicht gebaut, dass man von einem Fenster ins andere Gebäude reichen könnte . Die Hochstraße führt ungefähr auf der Höhe des fünften Stocks durch die Stadt. Lärmschutz gibt es kaum und teilweise wird den Wohnungen durch die direkt angrenzende Straße die Sonne genommen.

Anschließend sind Sarah, Christian, Gabriela und ich mit dem Zug nach Harajuku gefahren und von dort über die Einkaufsstraßen nach Shibuya gelaufen. In Shibuya haben wir dann in einem Restaurant im Untergeschoss, genauer gesagt im zweiten Untergeschoss, zu Abend gegessen. Auch die Kreuzung am Bahnhof Shibuya strotzte wieder von Menschenmassen und das Lichtermeer machte die Nacht zum Tag.
Die eine Station sind wir dann wieder im Zug zurückgefahren.

Ausgaben:
6200 Yen für CDs, von denen ich nicht weiß, welchen Typ Musik
350 Yen Eis
620 Yen Mittagessen
27000 Yen für einen limitierten Steiff Bären
500 Yen bei Daiso
1500 Yen Abendessen
240 Yen Fahrkarten