Heute heute war wieder ein ereignisreicher Tag. Da die Internetverbindung so grottenschlecht ist, werde ich die Notizen zu Hause nachbearbeiten. (Nachtrag: ich bin schon in meinem nächsten Urlaub wo ich diesen Text jetzt bearbeite)
Nach unserem letzten gebuchten Frühstück bei Applejacks sind wir noch mal kurz ins Hotel zurück, um uns zu rüsten und dann zu Fuß weiter durch Midtown Manhattan zu laufen.
Der erste Stop war der Trump Tower, das ist das Gebäude in dem Donald Trump wohnt, obwohl es in Manhattan mindestens drei Gebäude gibt, die in irgendeiner Weise den Namen Trump Tower tragen. auch hier wieder, allerdings verständlich, eine Sicherheitskontrolle, wir haben im Endeffekt genau so lange durch die Kontrolle gebraucht wie wir uns das Gebäude im Foyer angesehen haben. Es ist ein typisches Hochhausfoyer mit Marmor, einem kleinen Wasserfall Glasfassade und Aufzügen.
Der nächste Stopp war das Rockefeller Center, mit seinem Aussichtspunkt Top of the Rock, die Dame an der Kasse hat uns darauf hingewiesen, dass die Sicht nicht so toll sei, ob wir nicht später kommen wollten. Wir haben abgelehnt, was auch gut war, denn die Sicht hat sich nicht verbessert, eher sogar verschlechtert.
Dann über die 5th Avenue zum Chrysler Gebäude, das Waldorf Astoria fiel wegen Umbauschließung aus, zur Grand Central Station, wo wir noch mal durch den Food-Court gelaufen sind.
Papi musste dann unbedingt auch noch die Gleise besichtigen, was er daran findet, weiß ich nicht.
Der nächste Stopp war der Bryant Park mit ein paar schönen Hochhäusern und dann sind wir zur Mittagspause zu Macys. Macys ist ein typisches Kaufhaus, es zeichnet sich höchstens durch seine Größe aus, es nimmt einen ganzen Häuserblock ein, und die sind in Manhattan ziemlich groß, und ein paar alte Holzrolltreppen. Hier haben wir im Untergeschoss gegessen sicherlich nicht die beste Wahl aber auch nicht so schlecht.
Als nächstes stand auf meinem Plan der Strand Bookstore mit seinen 18 Meilen gebrauchten Büchern. Die Geschichte von Paul Gallico habe ich nicht bekommen , dafür habe ich mir den neuen Harry Potter gegönnt. Natürlich fing es zu diesem Zeitpunkt wieder an zu regnen, die Regenpause haben wir in einem benachbarten Coffeeshop zugebracht Punkt von dort sind wir dann mit der U-Bahn zur nächsten Station für die Highline, eine ehemalige Bahnanlage, die jetzt zu einem Hochpark umgebaut wurde, mit dem Aufgang an der 14. Straße gefahren. Zu Fuß sind wir dann über diesen Park bis zu 34. Straße um von dort mit der U-Bahn wieder zum Hotel zurück zu fahren . Mittlerweile brennen mir die Füße und der kurze Stop war willkommen.
Als ich ins Hotel zurückkam musste ich feststellen, dass meine Zimmertür offen stand, sie war zwar angelehnt, aber nicht geschlossen ich habe mich einige Zeit im Zimmer aufgehalten, als ein Angestellter mich fragte, ob ich denn zurückgekommen sei, worauf ich ihn etwas irritiert erklärte, natürlich. Beim Rausgehen habe ich dann mehr aus siebten Sinn heraus meine Zimmerkarte geprüft, und siehe da, sie funktionierte nicht mehr . Also bin ich zum dritten Mal zur Rezeption, um zu klären was da nun passiert ist, die Dame erklärte mir ich wäre ausgecheckt das hat mich ziemlich irritiert, sie hat dann allerdings den Voucher gefunden und mich dann bis zum 1 Juni durchgecheckt.
Ich kann mir das ganze nur so erklären, dass am Vorabend die Dame an der Rezeption nicht das richtige Enddatum gewählt hat. Die Zimmertür stand deshalb offen, da man das Zimmer erneut vergeben hatte und der Gast etwas irritiert war, dass sich noch Koffer und Sachen im Zimmer befanden.
Das ganze hat mich ziemlich genervt, so dass wir noch zu Barnes & Nobel gefahren sind, wo ich mir den neuen Julia Quinn Roman gekauft habe. Ich vergesse immer wieder, dass hier auf die ausgezeichneten Preise noch Steuern kommen, sodass wahrscheinlich der Roman hier teurer ist, als wenn ich bei Thalia bestellt hätte.
Dann sind wir zur Penn Station um irgendwo ein Lokal zum Essen zu finden, was sich als nicht ganz so einfach herausgestellt hat, das ursprünglich geplante Restaurant hatte seine Sitzbereiche geschlossen weil dort geputzt wurde. Also sind wir bei einer Fast Food Pizzeria gelandet, wo wir uns setzen konnten und Kriegsrat hielten, ob wir wirklich heute Abend auf das Empire State Building hoch wollten die Spitze war nämlich in Wolken.
Wir haben uns dann gegen einen Besuch entschieden und den Besuch auf den nächsten Tag abends verschoben. Mutti wollte unbedingt noch einen Bier in einem Irish Pub trinken, sodass wir zwei Lokale weiter dorthin gegangen sind, ich habe ein Ginger Ale getrunken.
Da wir Zeit hatten, haben wir noch einen Zwischenstopp am Times Square bei M&M gemacht, da aber an der Kasse ein solches Chaos herrschte, und sie die Schlange neu organisiert hatten, dass wir jetzt noch weiter hinten standen als wir es ohnehin schon vorher getan hatten, haben wir darauf verzichtet irgendetwas zu kaufen, es wäre auch lediglich ein interessantes Mitbringsel gewesen, allerdings nicht was überlebenswichtig wäre.
Natürlich hat es wieder angefangen leicht zu nieseln. Wir sind dann mit der U-Bahn zurück zum Hotel, mittlerweile weiß ich auch schon welchen Ausgang wir nehmen müssen, damit wir direkt am Hoteleingang herauskommen.
Das Eckzimmer hat sicherlich viele Vorteile, aber eine Internetverbindung hat es nicht. Wenn ich bedenke, dass ich 350 € pro Nacht für dieses Zimmer zahle, zudem theoretisch 25 $ für die dreitägige Internetverbindung, die nicht existiert, bezahlen muss, dann muss ich ganz ehrlich sagen, es gibt bessere Leistungen.
Insgesamt muss man in punkto Ausgaben damit rechnen, dass man pro Essen und das bedeutet Frühstück, Abendessen, Mittagessen nicht unter 15 bis 20 $ pro Person und Essen herauskommt. Und dabei hat man nicht sonderlich viel geprasst, es ist ein Getränk, ein Essen und vielleicht noch ein Snack dabei. Also war meine Kalkulation mit 20 $ pro Tag doch sehr auf der positiven Seite, theoretisch muss man hier wohl mit etwa 60 $ rechnen. Teilweise kann man nicht davon ausgehen, dass überall Kreditkarten angenommen werden.