Dienstag, 24. Mai 2016

Letzter Tag

Los geht's um 10 Uhr.

Trinkgeld Natalie 20 CUC und 40 Euro

Rest für Getränke und Abendessen 7,78 CUC

Transfer um 20 Uhr. Wechsel ich das Trinkgeld noch? Ja. 55 EUR Trinkgeld.

Im Handwerkermarkt noch ein Bild für 15 CUC erstanden. Rest dürfte für Abendessen und Getränke ausreichen.

Die Fahrt im Coco-Taxi machte Spaß. Man saß zwar in Höhe des Auspuffs der anderen Wagen, und am Berg hatte man das Gefühl anschieben zu müssen. Zwischenstopp an einem Markt um mit CUP Obst einzukaufen. Dann Besuch bei Alberto Castellano, der Anfang der 1960 Jahre als Leibwächter Che Guevarras gearbeitet hat. Seine Frau fand ich wirklich süß. Sie hat alles gemanagt. Es dort ein gutes Mittagessen und dann ging es zurück zum Hotel. Dort haben wir uns um 13.30 Uhr von Natalie verabschiedet.
Ich bin dann noch 1 1/2 h über den Künstlermarkt gelaufen um dann verschwitzt die verbleibende Zeit in der Hotellobby zu verbringen.

Das Taxi war dann um 19.30 Uhr da und kurz nach 20 Uhr am Flughafen. Auf meine Bitte wegen des kurzfristigen Anschlussfluges einen Platz in einer vorderen Reihe zu bekommen, bekam ich die Antwort ich könne ja für 55 CUC einen entsprechenden Platz 'kaufen'.
Nein, danke!
Beim Geldrücktausch standen wir lange in der Schlange der Wechselstube, um dann zu hören kleine Euroscheine hätte sie nicht und Dollars schon gar nicht. Bitte im Duty Free Bereich. Nach einem Getränkekauf hatte ich dann noch rund 3 CUC. Der Mann hinter dem Schalter wollte hier schon ablehnen, als ich ihm lächelnd erklärte 'US-DOLLAR‘ also 3 Dollar bekommen.

Die Wartehalle war ziemlich voll weil innerhalb von einer Stunde 3 Maschinen nach Europa abhoben. Die iberia war die letzte und ist mit ca. 20 Minuten Verspätung gestartet.
Mein Abendessen war diesmal vegetarisch, das Frühstück aber nicht.
Ich hatte einen Platz in der 8. Reihe am Fenster. Zum schlafen ganz gut (3 h) zum aufstehen weniger.
Mein Filmkonsum war 'ich bin dann mal weg' und 'the dressmaker'.

Gelandet ist der Flieger ca. 20 früher und kein lange Taxifahrt. Keine Schlangen bei der automatischen Passkontrolle und die U-Bahn kam auch gleich. Sicherheitskontrolle auch ohne Probleme. Nach einer halben Stunde war ich am Gate. Jetzt war Zeit für Toilette.
Die Beinfreiheit war beim Flug nach Frankfurt ziemlich gering. Zudem saß eine nervöse Passagierin vor mir, die jedesmal beim zurücklehnen den Sitz gegen die Knie gerammt hat.

Dar Flieger war auch etwas früher in Frankfurt. Es gab keine Passkontrolle mehr und zudem konnte ich im duty free noch mein Parfum kaufen. Die Koffer haben zwar etwas gedauert, aber ich habe die S-Bahn um 19.17 Uhr bekommen so daß ich um 20 Uhr in hanau war.

Sonntag, 22. Mai 2016

Havanna

Die Nacht war ok, aber es würde mich interessieren, welche Maschine dieses Geräusch macht. Im Hotel gleicht das Restaurant einem Eiskeller.

Heute Mittag sollen wir die Karten für das Tropicana kaufen können. Schau'n wir mal.

Um 8.45 Uhr ging's los zur Tabakfabrik Upmann. Warten weil ein Führer ausgefallen ist und eine Großgruppe vor uns war. Keine Fotos, keine Taschen. Zigarren werden aus drei Blättern innen einem Umblatt und einem besonders ausgesuchten Deckblatt gefertigt. Jede Fabrik hat ihre eigene Zigarre. Die Topmarken wie Montechristo werden in verschiedenen Fabriken gefertigt und unterscheiden sich nur durch die Qualität der Tabakblätter.

Im Anschluss ging es in den Stadtteil Cayo Hueso, wo ein Künstler als Nachbarschaftshilfe eine Straße umgestaltet hat. Dann haben wir eine Tageseinrichtung für alte Leute besucht. Spende 3 €.
Als Abschluss eine typische Hausarztstation.

Am Parque Central war dann der vorletzte Tag offiziell vorbei. Wir haben dann wirklich noch Tickets fürs Tropicana bekommen. 85 CUC in der mittleren Kategorie + ?? CUC fürs fotografieren. Taxis sind bestellt und vom La Moneda Cubana (Abendessen) geht es um 20.45 Uhr zum Veranstaltungsort. Show beginnt um 22 Uhr und dauert 2 Stunden. Mal sehen was das Taxi kostet.

Zum Mittagessen waren wir in der Sloppy Joe Bar. Wirklich gut. 10,35 CUC.

Dann bin ich zurück ins Hotel gelaufen.
Nochmal zur Sicherheit 30 € getauscht 32,50 CUC. Dafür habe ich rd. 20 min angestanden.

Kassenstand vor Abendessen 70,98 CUC

22 CUC Abendessen
3 CUC Getränke
13 CUC Taxi
5 CUC fotografieren

Die Fahrt ins Tropicana dauerte 30 min. Dann Tickets holen und den Tisch einnehmen. Für 9 Personen bekamen wir 3 l Rum. Wir haben für den Cuba Libre nicht mal 1 Flasche geschafft.
Die Show war gut. Eine typische Theater Cabaret Tanzshow. Tolle Kostüme, Gesang und Tanz.
Um 0.30 ging's dann wieder mit dem Taxi zurück ins Hotel.

Santiago de Cuba

120 € getauscht = 129 CUC

5 CUC fotografieren auf Friedhof
5 CUC fotografieren im Casa Velázquez
15 CUC Mittagessen

20€ Trinkgeld für Busfahrer

Es war heute brütend heiß und wieder hohe Luftfeuchtigkeit. Der erste Stopp war der Revolutionsplatz, dann ging es weiter zur Kaserne bei der Castro den ersten Umsturzversuch gestartet hat, anschließend zum Friedhof Santa Ifigenia mit der Wachablösung vor dem Grab Martís. Die schmeißen ihre Beine auch hoch. Die Casa Velázquez war wegen Mückendesinfizierung zuerst geschlossen wir sind auf das Casa Grande um etwas zu trinken und einen Blick über die Stadt zu werfen. Dann weiterer Stadtrundgang. Mittagspause war im Iré a Santiago ein 'kleines' Sandwich.
Im Anschluss war das Casa mit seinen kolonialen Möbeln offen.
Um kurz vor 16 Uhr waren wir am Flughafen. Es gab Probleme beim Einchecken mit der Kofferwaage, sie zeigte mindestens 4 kg pro Gepäckstück zu viel an, am Ende hatte ich dann 21 kg. Das waren immer noch 2 kg zuviel aber für den Rückflug mit Iberia reicht es noch.

Die Maschine, eine Antonov, ist kurz vor halb sieben gestartet. Die Sitze im Flugzeug waren eng und unbequem. Im Flugzeug war die Sängerin des Buena Vista Social Clubs. Sie haben auch den Namen genannt, aber ich Kulturbanause konnte damit nichts anfangen.

In Havanna haben wir fast so lange auf unser Gepäck gewartet wie der Flug gedauert hat. Und das Gepäckband hat einen Krach gemacht, als ob am Ende die nicht abgeholten Koffer gleich geschreddert würden.

Um kurz nach 21 Uhr waren wir dann im Hotel. Es ist das gleiche wie zu Beginn der Reise. Das Zimmer ist ohne Fenster, was mich mittlerweile nicht mehr stört, aber uch habe wieder den selben Innenhof mit dem Krach einer Maschine.

Der Busfahrer wird Morgen ein anderer sein, da Edilberto seinen Bus über Nacht die rd 1000 km nach Havanna bringen muss.

Die Reise geht wirklich langsam zu Ende.

Nach Santiago de Cuba

Nichts mit Sonnenaufgang. Pünktlich um 6 Uhr fing es an zu regnen und da es auch 20 min später noch regnete und es ziemlich wolkig war, bin ich im Zimmer geblieben.
Es geht um 9 Uhr los auf eine Kakaoplantage un danach auf eine 30 min Bootstour.
Ausgaben Kakaoplantage
4 CUC Kakaobutter
2 CUC Kakaoball
5 CUC Dose
5 CUC Zauberschachtel

Dummerweise mussten wir rd 1 1/2 h auf das Mittagessen warten. Es gab Spanferkel und Beilagen. Die vegetarische Alternative kam erst als  wir uns am Reis satt gegessen hatten.
5 CUC Getränke

Um 14 Uhr ging es dann mit 'technischen' Pausen zurück nach Santiago de Cuba. Ankunft kurz nach 19 Uhr. Es gab dann im laufe des Abends 4 Stromausfälle.
Gegessen haben wir wieder im italienischen Restaurant, diesmal mit einer lauten Horde Holländer?. Wir haben uns dann in die bar zurückgezogen. Mit einer sehr guten Sängerin.
14 CUC Abendessen
5 CUC Cocktail

Morgen muss ich nochmal tauschen, aber nur wegen des Besuchs im Tropicana. Hoffentlich funktioniert es mit den Karten.
Ich versuche gerade überschlägig zu kalkulieren, wie viel.
Eintritt ca. 95 CUC, 15 CUC Taxi, Mittagspause Morgen sowie 5 CUC fürs fotografieren, Abendessen Samstag sowie 2x Essen am Freitag,
4 Essen 15 CUC + 120 CUC + 5 CUC = 190 CUC

145 CUC bei einem Kurs von 1,09 sind 130 Euro zu tauschen

Kassenstand ca. 45,50 CUC

Alexander-von-Humboldt-Nationalpark

Der Sonnenaufgang am Meer war nicht, es ist heute zum ersten mal schlechtes Wetter mit tief hängenden Wolken. Deswegen aber nicht weniger schwül.
Gott sei dank haben sich alle entschieden nur die 3 km Wanderung zumachen, 11 km bei dieser Luftfeuchtigkeit...
Das Frühstück war einfach, aber ausreichend. Gegenüber dem Buffet im Melia aber ein sehr starker Kontrast.

Nun zuckeln wir über eine unbefestigte Straße in den Park.

Aufgrund des Terrains schafft man die 3 km in 2 bis 3 Stunden. Es gab wieder viel zu sehen, bis hin zum kleinsten Frosch der Welt. Pause wurde mitten im Wald an einem Obststand gemacht inklusive einer frischen Kokosnuss. Dann hieß es Schuhe ausziehen und durch den Fluss waten. Bei der 4. Durchquerung habe ich sie dann angelassen. Die Steine waren unangenehmer als die nassen Schuhe. Mal sehen, ob sie bis zum Rückflug wieder trocken sind.
Die Luftfeuchtigkeit war so hoch, daß mir der Schweiß in Bächen runtergelaufen ist.

Da kam der Zwischenstopp am Meer zum Baden gerade richtig. Nach dem späten Mittagessen ging es zurück nach Baracoa zum Stadtrundgang.

Die Begeisterung des Reiseführers über diese Stadt kann ich nicht ganz teilen. Sie ist nett aber die Atmosphäre der Stadt geht so. Womit er recht hat ist die Besonderheit des Essens.
Nach dem Stadtrundgang hat uns natali noch zu einem kubanischen Eis eingeladen. Wir sind dann noch auf das El Castillo und anschließend auf einen Piña Colada ins Casa del Chocolate.

Nach Barracoa

Übliche Abfahrtszeit 8.30 Uhr

Ich wollte heute früh den Sonnenaufgang fotografieren, Dachterrasse war zu, von der Auffahrt sah man auch nichts. Letzter Versuch 1. OG beim Restaurant, ich bin gerade aus dem Aufzug als der Strom für ein paar Sekunden ausfiel. Hoppla!

Und beim Frühstück haben sie 'Auf Matrosen ohe' (ist übrigens La Paloma) gespielt, muss mal nachschauen ob das ursprünglich lateinamerikanischen Ursprungs ist.

Der erste Stopp war die spanische Festung. Fürs fotografieren waren wieder die obligatorischen 5 CUC fällig. Trotz der frühen Zeit war es schon unerträglich schwül.

Die Busfahrt ging dann weiter entlang der Küste, wo wir eine Mittagspause eingelegt haben mit frischen Mangos, lokaler Schokolade und einer weiteren Süßigkeit aus Kokos, Honig und Früchten.

Dann ging es über einen Bergpass auf 900 m Höhe, hier war es genauso schwül. Eintritt für den Aussichtsturm 1 CUC.

Baracoa ist eine kleine Stadt über die es nur das zu sagen gibt, dass sie Ausgangspunkt für touren in den Alexander von Humboldt Nationalpark sind.

Da Hotel ist ok und wir sind am Abend wieder in einem privaten paladar essen gewesen. Kosten 20 CUC.

Über Nacht hat es ordentlich geregnet.

Nach Santiago de Cuba

Es war dann 7.15 Uhr mit dem Frühstück. Und die Nacht mit Klimaanlage war trotz des Rauschen gut. Die Koffer haben wir dann um kurz nach 8 Uhr zum Bus gerollt. Anschließend ging es mit Fahrradtaxis durch Camagüey. Wieder diese schönen alten Häuser mit ihren Fenstergittern.

Die Fahrt mit dem Bus war eigentlich bis kurz vor El Cobre recht eintönig. Erst als es in die Berge ging, wurde es abwechslungsreicher. El Cobre ist ein typischer Wallfahrtsort. Die Kirche hat schön Buntglasfenster. Außerdem habe ich eine Kerze angezündet, vielleicht hilft es ja mit einem Treffen mit MF. Wobei ich nicht weis, ob man die Kerze als Dank anzündet oder als Bitte...

Das Hotel in Santiago de Cuba ist riesig. Wie riesig wird sich morgen beim Frühstücksbuffet herausstellen. Ansonsten ist das Zimmer ok.

Beim Abendessen haben wir die Rechnung selbst auseinander rechnen müssen. Es ist hier nicht üblich, dass separat gezahlt wird. Teilweise eine kreative Preisbildung, meine Spaghetti mit Alio e Olio waren günstiger als Spaghetti natural.

Das Liedgut der Musiker beim Essen und in den Bars beschränkt sich anscheinend auf Quizas, Quizas, Besame, besame mucho, Guantanamera und noch ein oder zwei Lieder.

Ausgaben
Abendessen 10CUC
Mittagspause 6 CUC
Sonstiges 5 CUC

Kassenstand  134,54 CUC

Nach Camagüey

Auch wieder nicht unter 28 Grad und die Luftfeuchtigkeit...
Um 8.45 Uhr wurden wir Häuser weise eingesammelt.
Erster Stopp war eine ehemalige Zuckerrohrplantage. Dort wurde demonstriert wie Zuckersaft gewonnen wurde. Wir durften kosten mussten allerdings dann 3 CUC bezahlen. Das hätte gerne vorher gewusst. Der Aufstieg auf den Wachturm gestaltete sich kompliziert, da sich Aufstieg und Abstieg in die Quere kamen.
Und überall Franzosen.
Auch beim Zwischenstopp in Sancti Spiritus. Dann nochmal 3 h Fahrt nach Camagüey. Da die Straßen hier so eng sind, wurden wir mit den Koffern ausgeladen und mussten zu Fuß ins Privatquartier. Erstes Problem Frühstück gibt's mit Zähneknirschen erst ab 7.30 Uhr, aber um 8.15 Uhr sollen wir schon wieder am Sammelplatz sein. Natali will nochmal mit den Besitzern telefonieren. (Hat sie auch gemacht, 20 min lang. Ergebnis unbekannt. Ich stelle mich mal auf 7 Uhr ein.)
Höhepunkt des Tages die Tanzaufführung eines örtlichen Sozialprojekts, hat wahnsinnig Spaß gemacht.
Abendessen ohne weitere Vorkommnisse.

Es ist Regenzeit und so hat es heute Nacht das erste Mal ordentlich geregnet.

Ich lasse die Klimaanlage jetzt laufen, wenn ich schon nicht schlafen kann, dann soll es wenigstens kühl sein. 28 Grad bei der Luftfeuchtigkeit...

Ausgaben ca 10 CUC für Getränke

Topes de Collantes

Was für eine Nacht! Die Temperatur fiel nicht unter 28 Grad und dazu die Luftfeuchtigkeit. Schlafen war nur abschnittsweise.

Das Essen gestern Abend im Vista Gourmet war so lala. Man hatte zwar eine tolle Aussicht, aber wirklich empfehlen... da war es in Cienfuegos um Meilen besser. Und zum Stehgeiger kann mam sagen er hat sich bemüht. Daß dieses Lokal im Lonely Planet mit Stern ausgezeichnet ist...

Der Besuch des Lokals mit kubanischer Musik Casa de la Trova war nicht so mein Ding. Zu laut und zu eng. Ein positives hatte der Besuch, ich habe festgestellt, daß bei meinem großen Blitz eine Batterie ausgelaufen ist, es war noch relativ frisch und hat wohl keine bleibenden Schäden verursacht.

Um 8.30 Uhr geht es in den Nationalpark. Am Kurhotel, das wirklich so heißt, sind wir in alte russische Lkw gestiegen und sind über ziemlich steile und kurvenreiche Wege gerattert.
Die Wanderung mit 3 km entlang eines Flusses komplett mit Wasserfall und Badesee war schön im See befanden sich kleine Fische, die, wenn man lange genug still hielt, an den Füßen knabberten.
Die Mittagspause war in einem Restaurant am Ende des Weges und von dort ging es mit dem LKW wieder zum Kurhotel. Dann sind wir noch für eine Stunde an den Strand von Trinidad gefahren.

Das es mit dem Essen auch besser geht, hat das Lokal Guitarra mia gezeigt. Gleicher Preis wie gestern aber um Längen besser zum Abschluss bekamen wir jeder noch eine Zigarre überreicht.

5 CUC für Kaffeebohnen
23 CUC Abendessen
5 CUC Strand
2 CUC für die Musik

Zwei Dinge: das Toilettenpapier dünner als dünn wirft man in eine separate Tonne und Wasserspülung ist manchmal Glückssache.

Nach Trinidad

50 € getauscht in 52,50 CUC
150 € getauscht in 164,64 CUC

Ausgaben 5 CUC Fotoerlaubnis
5 CUC neuer Hut
Ca. 5 CUC Getränke
4 CUC Mittagessen

Die Nacht war einigermaßen. Allerdings hatte ich kalte Füße. Ich bin der Meinung, daß die Klimaanlage nicht schwächer bließ, nur weil ich sie runtergestellt habe. Da wir erst um 8.45 Uhr losgefahren sind, bin ich nach dem Frühstück nochmal durch die Straßen bis zur Bucht gelaufen.
Der erste Stopp war der botanische Garten der Provinz. Neben vielen bekannten Bäumen und Palmen gab es für mich auch neues. So z. B. den Paranussbaum oder die Pedrea, ein Pflanze die zweifarbige lila Blüten hat. Ich weiß, was in meinem Garten fehlt...

Dann ging es weiter entlang der Küste nach Trinidad. Vorher hielten wir noch an einem Stand, der allerlei Obst und Honig verkaufte. Ich habe nichts gekauft, da ich es ja irgendwann essen müsste oder ob ich den Honig heil nach Hause bekommen hätte?

In Trinidad haben wir dann einen Stadtrundgang gemacht durch die Straßen mit den alten Häusern bis zur Plaza Mayor. Da das geplante Museum zu war, sind wir durch eines gegangen, das sich mit dem Baustil befasst.
Fotografieren kostet dort 5 CUC. Ich hasse es, wenn ich nach den Regeln spiele und einer aus der Gruppe meint für ihn gelte das nicht: Ich bin Rentner ich brauche nichts zu bezahlen.

Trinidad ist das, was wir uns unter Kuba vorstellen. Alte bunte Häuser, strahlend blauer Himmel, alte Autos und Zigarre rauchende Kubaner.

Irgendwie habe ich zwischen dem letzten Foto und dem nächsten Cocktail, etwas mit Zuckerrohrschnaps und Honig, meinen Hut verloren, der mir seit Burma gute Dienste geleistet hat. Also musste ich mir einen neuen kaufen, denn ohne Kopfbedeckung wäre es hier tödlich. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann in die Casa Particulares. Ich bin hier alleine untergebracht, ist etwas blöd, aber was soll's. Die Besitzerin meiner Unterkunft ist mir sympathischer als die letzte.

Nachdem ich mein Koffer abgestellt habe, bin ich zur Bank nochmal Geld tauschen. Keine Schlange, kein hoher Bürokratieaufwand. 50 € hatte ich schon zur Sicherheit heute früh im Hotel getauscht. Der Kurs in Havanna empfinde ich mittlerweile als Frechheit. Dann bin ich bei mindestens 35 Grad im Schatten nochmal durch die Straßen gelaufen. Zurück in der Unterkunft habe ich mich aus den Klamotten gepellt. Mein Deo hat eindeutig versagt!

Um 18.30 Uhr geht es zum Abendessen mit Musik, mal sehen wie lange.

Kassenstand vor Abendessen: 247,84 CUC

Abendessen & Cocktail 25 CUC
CD 2,50 CUC

PS: es erstaunt mich wie groß doch noch mein spanischer Wortschatz nach 30 Jahren ist. Kompliziertes ist teilweise möglich...

Nach Cienfuegos

Heute ging's um 8.30 Uhr los. Ich werde versuchen als letzte in den Bus zusteigen, damit eventuell eine Sitzrotation funktioniert. Mal sehen.
Jetzt werde ich wieder bitterböse. Ja es wird rotiert, aber nur unter Protest einiger. Und die Sitze sind eng, aber sie müssen sich noch zurücklehnen. Auf meinen Protest kam die Antwort, ich könne mich anders schräg setzen. Dann ist ihnen die Lüftung zu kalt und ich stehe im eigenen Saft. Vielen dank!

Beim Zwischenstopp habe ich dann für 24 CUC 2 CD erstanden. Überraschung für Zuhause, wie wird die Musik sein.
Getränke 4,50 CUC
Das Mittagessen war etwas blöd, weil es kleine Tische waren saß ich durch die ungerade Zahl am Ende alleine. Bäh!

In Santa Clara haben wir uns das Mausoleum Che Guevaras angesehen. Ein typischer Personenkult, ich frage mich, was er davon gehalten hätte. Auf der einen Seite befand sich ein Raum mit Bildern der Rebellen, alle mit einer roten Nelke geschmückt, und Ches mit einem weißen Rosenstrauß. Außerdem gab es eine ewige Flamme. Auf der anderen Seite gab es eine Ausstellung mit sämtlichen Bildern und Gebrauchsgegenständen, die er jemals berührt hatte.

Nach 1 1/2 h Fahrt waren wir dann in Cienfuegos. Das Hotel liegt in der Altstadt und ist ein altes Kolonialgebäude mit Innenhof und allem. Im Bad hat in der Wanne das Wasser getropft. Als ich zugedreht habe lief es noch stärker ein Handwerker erklärte mir, ich müsse beide Hähne so regeln, dass kaum noch etwas liefe. Reparatur auf kubanisch.

Der Stadtrundgang hat Natali vorgezogen, dabei hat uns ein Regenschauer überrascht. Da es aber dann trocken blieb, konnte ich noch einige Fotos machen.
Essen gegangen sind wir dann in einem Restaurant. Der Fisch mit Mojo Criollo war wirklich lecker.
Jetzt liege ich im Bett und sehe u. U. einer sehr unruhigen Nacht entgegen. Vor dem Fenster brummen Klimageräte, im Innenhof plätschert der Springbrunnen, es schlägt eine Turmuhr  und von der Dachterrasse wehen Musikfetzen herunter.

Streckenweise war es ein Tag zum Vergessen.

5 CUC für Fotos im Theater
25 CUC Abendessen
6 CUC Trinken und Kekse

Nach Las Terrazas

Das Casa Particular war in Ordnung. Aber irgendwie fand ich die Besitzerin nicht sympathisch.
Um 7.45 Uhr ging es dann wieder los. Zurück über die Autobahn zum Nationalpark Las Terrazas. So um 10 Uhr haben wir mit der Wanderung begonnen, aber nicht bevor wir noch ein Begrüßungscocktail getrunken haben. Diesmal war es Orangensaft mit Minzlikör und dem Guave Schnaps. Das Wetter war bewölkt, allerdings war es teilweise sehr schwül. Die Wanderung hat gut drei Stunden gedauert. Da ich die eine oder andere Pflanze fotografieren wollte, bin ich immer hinterher gelaufen. Die Vögel, die es zu sehen gab, waren teilweise dann schon weg. Aber ich habe schon den einen oder anderen zu sehen bekommen. Um 13.30 Uhr waren wir dann durchgeschwitzt am Fluss im Restaurant zum Mittagessen, für mich gab es Reis mit schwarzen Bohnen, alles andere war Fleisch, und den Nachtisch geriebenen Käse mit Guavemarmelade.
Das Schwimmen haben wir ausfallen lassen, wenig Wasser und irgendwie sah es nicht so richtig einladend aus, so dass wir um 16 Uhr im Hotel waren.
Heute Abend geht es dann in ein Restaurant unterhalb des Hotels.
Das Essen war in Ordnung für 12 CUC, aber das Wasser war pseudo gesund mit irgendwas drin. Im Hotel habe ich dann noch einen Mojito getrunken.

Ich hoffe, morgen gibt es zum Frühstück Buffet. Ich will mal keine Eier Essen.

PS: ja es gab Buffet und so habe ich nun einen richtigen Zuckerschock.

Nach Viñales

10 € Zigarren
3,10 CUC Guave Schnaps
1 CUC Trinkgeld Boot
0,5 CUC Toilette
0,45 CUC Keks
3 CUC Piña Colada
~ 5 CUC für Wasser etc
4,50 CUC Abendessen
Zwischenstand 122,55 CUC Rest

Heute ging es um 8.30 Uhr in Richtung Viñales. Beim Zwischenstopp habe ich bei der Toilettenfrau Münzen besorgt. Endlich.
Von der Autobahn sind wird dann in die Berge abgebogen. Bei einem Aussichtspunkt hatte wird einen wunderschönen Blick über das Tal. Eine tolle Landschaft.
Zum Mittagessen waren wir kurz ausserhalb von Viñales. Es gab Bananenchips, frittierte Süßkartoffeln, dann eine Gemüsesuppe, als Hauptgang Reis mit schwarzen Bohnen, Salat Maniok und Schweinefleisch. Außerdem hatte wir noch einen Deutschen da, der angeblich als freiberuflicher Fotograf arbeitet und Bilder von Kolibris macht. Naja, so richtig glaube ich ihm das nicht.
Das Essen endete mit frischer Ananas und einem Guave Schnaps. Von dort ging es dann zur Cueva de los Indios. Es gibt schönere Tropfsteinhöhlen, aber die Ausfahrt war den Besuch wert. In der Hochsaison möchte ich dort aber nicht Schlange stehen.
Im Anschluss Besuch bei einem Tabakbauern. Ich habe mich hinreißen lassen und 10 Zigarren gekauft.
Nach kurzer Busfahrt  haben wir noch ein überdimensionales Wandgemälde an einem Felsen angesehen. Das Beste war hier noch die Piña Colada.
Dann haben wir Quartier bezogen in einem Casa Particular, eine Pension. Der ganze Ort scheint nur aus diesen Pensionen und Restaurants zu bestehen. Zu Abend habe ein recht unspektakuläres Sandwich gegessen.
Ach ja, das Haus, in dem mein Zimmer ist, ist grün, das Zimmer, die Fliesen und die Bettwäsche auch.

Havanna

Heute abend nur kurz den Kassenstand:
4 CUC Getränke
7 CUC Mittagessen
1 CUC Zimmermädchen
40 CUC Abendessen

So, dann mal einiges zu Havanna.
Die erste Nacht war kurz nicht nur wegen der Zeitverschiebung sondern weil das Hotel ein renoviertes Haus aus der Kolonialzeit ziemlich hellhörig ist. Im Innenhof, zu dem mein Zimmer raus geht, rattert eine Lüftung und irgendwie dringend Musik bei geschlossener Tür ins Zimmer, die man sonst nicht hört. Alles in allem ist es aber ein angenehmes Hotel.
Um 9 Uhr ging es zu einem Rundgang los. Ich habe Geld schon im Hotel getauscht 1:1, aber nur 200 €. Da aber nicht alle dort tauschen konnten, reihten sie sich in einer Schlange vor einer Wechselstube ein. Der Kurs war mit 1:1,1 zwar besser. Aber ich konnte die Zeit anders nutzen, Bilder machen und Wasser kaufen.
Dann ging es zu Fuß durch die Straßen und Plätze der Altstadt. Vieles wurde oder wird restauriert. Nur vereinzelt hat man westliche Ladengeschäfte gesehen. Das wird sich wohl leider ändern. Abseits dieser Altstadt gibt es noch viele der alten Häuser, die noch nicht restauriert sind. Bei der Autofahrt konnte ich einen Blick darauf erhaschen.
Mittagspause war in einer kleinen Bar mit Innenhof. Ich liebe diese Architekturform.
Dann ging es mit 4 alten Chrysler in die Außenbezirke. Zwar sind diese Autos das was man mit Kuba verbindet, aber fahren noch alte Ladas, Moskwitschs etc. hier rum. Die Fahrt ging über den Malecón, die neue amerikanische Botschaft, die Avenida de los Americas, wo viele Botschaften sind zu einem Vorort, in dem ein Künstler wohnt, der sein Umfeld mit wild geworden Kacheln 'verschönt'. Es war alles etwas zu viel auf engstem Raum.
Dann ging es mit Zwischenstopps an einem Fluss, dem Revolutionsplatz und dem Hotel Nacional zurück. Im Hotel Nacional haben wir dann einen Mojito getrunken. Der war wirklich gut.
Das Abendessen war in einem Paladar, einem privaten Restaurant. Man reserviert einen Tisch und ist ein Menü.
Wasser und ein Getränk sowie der Kaffee sind inbegriffen. Es gab einen Cocktail ( Mojito) dann Salat sowie fritierten Fisch, fritierte Gemüsebällchen und Schweinefleisch mit Brot und Dips als Vorspeise. Der Hauptgang bestand aus gebratenem Fisch, Hummer in einer Soße sowie ebenfalls Schwein. Dazu gab es Reis und schwarze Bohnen. Der Nachtisch war ein Flan mit Eis.
Dann bin ich zurück ins Hotel und ins Bett.
Die Nacht hat bis 5 Uhr gedauert bis mich die Geräusche geweckt haben.

Folgendes ist mir aufgefallen
1. Obwohl Touristenboom ist die Stadt nicht überlaufen.
2. Ob mein Geld ausreicht?
3. Es ist blöd, daß die Reiseleiterin nicht bei uns bleibt.
4. Mit all den Cocktails werde ich noch zum Alkoholiker.
5. Wie soll man Trinkgeld geben wenn man keine Münzen hat?

Benvenidos a Havanna

Gelandet um 21.30 Uhr, 10 min Taxi, Passkontrolle und dann eine gute halbe Stunde auf den Koffer gewartet. Ich war dann die erste der Gruppe.
Noch was zum Flug mit Iberia. Ich werde nie verstehen warum man bei diesen kleinen Flugzeugen diese riesige Menge Handgepäck zulässt. Es ist eine Zumutung für alle die sich beschränken. Wehe ich habe deswegen irgendwann meinen Rucksack an den Füßen.
Ich hatte VLML Essen bestellt. Ich bekam es auch, aber... es war ein Obstsalat, und ein grüner Salat mit einer Menge Tomaten ( das ich die nicht mag dafür können die ja nichts, aber nur mit Essig und Öl ohne Salz und Pfeffer?) Dann gab es noch zwei kleine Kräcker auf die ich Zentimeter dick Margarine und Erdbeermarmelade hätte schmieren können. Der Joghurt und die beiden Schokoriegel vom normalen Essen ... Fehlanzeige.
Weiterer Service gleich null. Sogar nach weiteren Getränken musste man fragen, bei der Lufthansa stand es wenigstens bereits ausgeschänkt in der Küche.
2 1/2 h vorm Landen gab es dann was Warmes. Auch wieder sehr lieblos. Die beiden bekannten Salate, die Kräcker und zur Abwechslung war das warme Essen die vegetarische Variante mit Huhn.  Angeblich gab es als ein Hauptessen eine fleischlose Lasagne. Das Brötchen vom normalen Essen... genau Fehlanzeige.
Ich habe keine Ahnung warum Chamäleon von Air France gewechselt ist, schlechter als Iberia können die auch nicht sein.

Beim Einchecken in Frankfurt habe ich richtig geschlafen. Sitzplatz in der letzten Reihe, direkt an der Küche, schlechter gings nicht.
Beim Rückflug muss ich darauf dringen weiter vorne zu sitzen, damit ich in Madrid das Umsteigen schaffe.

Jetzt ist es 23.30 Uhr und die letzte Hälfte der Gruppe ist gerade eingetroffen. Nun geht es ins Hotel. Unsere Reiseleiterin heißt Natali. Der Busfahrer Edilberto und der Bus hat die Kennung 3555. Da Transtours hier anscheinend alle Busse stellt, Verwechslungsgefahr!

Im Hotel waren wir um Mitternacht. Der Willkommenscocktail hatte die Bettschwere erhöht, aber trotzdem war die Nacht um 3 Uhr Ortszeit zu Ende. Also Koffer umgepackt, Zähne geputzt, Rucksack reduziert. Schwe

Das Zimmer ist riesig, Doppelbett, 2 Bäder, Sitzecke, aber keine Fenster. Jetzt warte ich noch eine Stunde, dann dusche ich mich und schaue vorm Frühstück vielleicht noch nach draußen.

Ach ja, veröffentlicht wird das hier wohl erst in Deutschland. Internet ist nicht. Jedenfalls hetze ich nicht hinter einer Internetkarte her um mich dann an einem der öffentlichen Plätze einzuwählen. Wenigstens funktioniert das Handy.

Zwischenstopp Madrid

Ob es beim letzten Urlaub auch so war, dass ich ein so ungeheures Reisefieber hatte? Es hat sich jeden falls gelegt, als ich pünktlich in Frankfurt am Flughafen war. Früher hätte ich nicht da sein dürfen, da Iberia erst 2 1/2 h vor Abflug den Schalter aufgemacht hat. Ich war so erleichtert, dass ich nicht daran gedacht habe, einen Gangplatz zu ordern. Auf der langen Strecke war es Gott sei Dank einer. Und nach Madrid saß in der kleinen Maschine keiner neben mir, so dass der Fensterplatz auch kein Problem war.
Das Flugzeug stand auf einer Außenposition und die Busse sind erst kurz vor 12 Uhr losgefahren. Um 12.10 Uhr standen wir noch vor der Maschine und ich habe mich über die vielen Koffer gewundert. Lösung: Sie war gerade gelandet und wurde noch ausgeladen. Es standen also die doppelte Menge Gepäck herum. Von der Parkposition sind wir dann um 12.45 Uhr losgerollt. Nach einem Taxi über die ganze Länge des Flughafens sind wir dann kurz nach 13 Uhr auf der Startbahn West abgehoben.
Der Flug war etwas unruhig und die Preise für Getränke und Essen genauso teuer wie in Frankfurt hinter der Sicherheitskontrolle, aber dort war die Auswahl größer. Also beim nächsten Mal... dort kaufen.
Mal sehen ob ich die Rechnung im Flugzeug doppelt berechnet bekomme. Das Papier im Kartengerät war alle und die Stewardess hat es zweimal durchgezogen. (Nachtrag 23.05.: ja, ich muss einen Betrag zurückfordern. Mal sehen ob sie Probleme machen.)
Gelandet ist das Flugzeug in Madrid um 15.15 Uhr. Bis zum Terminal hat es dann nochmal 15 min gedauert. Der Weg von dort bis zum Terminal 4s waren dann nochmal gut 20 min, aber ohne die zeitaufwendigen Kontrollen, die beim Rückflug anstehen. So dass ich um 16 Uhr am Gate war. Beim Rückflug muss ich mich schon im Flieger erkundigen wo der Anschlussflug abgeht. 60 min für Passkontrolle und Sicherheitskontrolle sind nicht viel.
Jetzt ist es 16.30 Uhr und in 10 Minuten soll das Boarding beginnen. Es begann, aber ziemlich chaotisch. Spanisches Englisch ist nicht zu verstehen.

10 Stunden bis Havanna.