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Donnerstag, 25. Mai 2017

Von Toronto nach Niagara Falls

Heute geht es um 8:30 Uhr los. Geweckt wurden wir um 7 Uhr.
Ich muss checken, ob ich auf dem Weg nach Washington noch ein Glas Nutella kaufe im Moment bekratze ich die Toasts nur mit einem Hauch.
Es regnet. Tief hängende Wolken. Wenn wir Glück haben, dann wird es zum Nachmittag besser.
Frühstück war sehr continental. Außer Croissants, Orangensaft, Kaffee, Tee, Marmelade und ein paar Muffins gab es nicht viel.
Gut 45 min stop and go zur morgendlichen Rush hour. Eigentlich hatte ich gedacht, dass Niagara Falls entgegen des Berufsverkehrs liegt. Aber anscheinend nicht.
Auf dem Weg haben wir einen Stopp eingelegt an einer Blumenuhr, mittlerweile hat es so geschüttet, dass wir uns in den Souvenirshop gerettet haben. An den Hubschrauber Rundflug war nicht zu denken. Einen weiteren Stopp haben wir an einer Stelle gemacht, die sich Whirlpool nennt, hier ist der engste Stelle des Niagara Flusses.
Vor 11 Uhr waren wir dann nach einer kurzen Rundfahrt durch Niagara Falls an der Stelle, die sich Table Rock  nennt. Zum einen haben die Wasserfälle eine riesige Menge Gischt produziert und zum anderen hat es geregnet, beinah geschüttet. Auf den Gehwegen stand das Wasser, so dass man nicht nur auf den Regen achten musste sondern auch auf die Pfützen.
Da keiner sonderliche Lust hatte, sich draußen aufzuhalten, gab es noch einen kleinen Abstecher zu einem Supermarkt, da sich einige für das Abendessen eindecken wollten.
Dann konnten wir endlich in Richtung Skylon Tower aufbrechen. Mittlerweile war der Regen zu einem leichten Nieseln geworden.
Oben auf dem Turm gab es zum einen ein Aussichtsdeck, auf das man hinausgehen konnte und eine Etage tiefer ein Drehrestaurant, in dem wir zu Mittag aßen. Es gab verschiedene Gerichte zur Auswahl: Huhn, Steaks, Lachs oder Lasagne, der einzige Unterschied war die Hauptzutat selbst. Bei meiner Lasagne gab es wie auch bei den anderen als Beilage Brokkoli, ungeschälte Kartoffeln, und eine gebratene Tomate.
Im Anschluss zum Essen sind wir dann zur Hornblower Cruises gefahren, das kanadische Pendant der Maid of the Mist, um in ca 40 Minuten bis zu den Horseshoe Falls mit dem Boot zu fahren und wieder zurück. Durch den Wind und das viele Wasser war eine derartige Gischt, dass ich zum zweiten Mal heute vollkommen durchnässt war, trotz des roten Regencapes. Die große Kamera habe ich schon gar nicht herausgeholt und die kleine war schneller nass, als dass ich sie trocken konnte.
Um kurz vor 17 Uhr waren wir dann im Hotel. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung. da es nicht mehr regnet und hin und wieder auch ein Stück blauer Himmel zu sehen ist, habe ich die Hoffnung, dass wir noch einige schöne Fotos machen können.
Niagra Falls ist fast ein kleines Las Vegas. Es gibt ein Ripleys, Geisterbahnen, Madame Tussauds, und alles mögliche für die lieben Kleinen.
Morgen früh geht es um 8 Uhr weiter nach Washington.
Da es relativ trocken war sieht wir der Promenade entlang bis zu den Horseshoe Falls. Die Gischt war immer noch sehr stark. Von dort sind wir zum Abendessen, unser erstes Ziel das Casino war nur ein üblicher Food-Court, bei die mir nichts gefunden haben. Wir sind stattdessen in die hintere Querstraße zu einem Restaurant das Pranzo hieß und haben dort italienisch gegessen. Sogar sehr gut gegessen. Dann haben wir unsere Return Karte auf den Turm gezogen und sind kurz vor 21 Uhr wieder nach oben gefahren. Die Wasserfälle sind farblich beleuchtet, allerdings durch die Gischt waren nur die amerikanischen Fälle gut zu erkennen. Etwa eine halbe Stunde später sind wir wieder nach unten gefahren.
Leider befinden wir uns in Nordamerika und dort sind Fußgänger nicht existent, eine Bezeichnung vom Turm herunter zur Promenade gab es nicht und den Weg, den wir eingeschlagen haben, war nicht unbedingt immer der direkte. Beim Verlassen des Parkplatzes ist Mutti gestolpert, Gott sei Dank ist nichts weiter passiert.
An der Promenade haben wir dann noch einige Fotos von den beleuchteten amerikanischen Wasserfällen gemacht. Wir sind ungefähr kurz nach 22 Uhr im Hotel zurück gewesen.
Den Wecker habe ich auf 5:45 Uhr gestellt, je nachdem wie das Wetter ist, gehe ich dann noch runter zum Fotografieren und kürze das Frühstück auf eine halbe Stunde zusammen.
Ausgaben 7,50 $ Magnet, 4,50 $ Magnet, 4,50 $ Getränk auf dem Turm

Dienstag, 23. Mai 2017

Von Montreal nach Ottawa

Es ist schönster Sonnenschein. So könnte es weiter gehen.
Um 8.30 uhr Start der Stadtrundfahrt, unsere Reiseleiterin heißt Mechthild und ist Ende der 1960 er Jahre nach Kanada ausgewandert. Unser erster Ausstieg ist am Mount Royal, der Berg von gestern, aber ohne Waschbär. Die schlafen am Tag. Dann auf die beiden Inseln, wobei die mit der Formel 1 Rennstrecke gesperrt war, weil der Aufbau für das Rennen Anfang Juni im vollen Gange war. Wäre das nicht der Fall, dann hätten wir wie mit 30 kmh über die Rennstrecke fahren können. Wie unser Reiseleiter meinte, man hätte eine Null gestrichen. Danach ging es wieder zurück in die Stadt und wir stoppten am anglikanischen Dom. Dort ging es dann in die unterirdisch gelegenen Einkaufspassagen, insgesamt haben sie eine Länge von etwa 29 km. Für jemanden der die Einkaufsstraßen in der Großstadt gewohnt ist, ist es nichts anderes als ein ganz großes Einkaufszentrum. architektonisch ist allerdings interessant, da bei jedem Neubau versucht wird eine Verknüpfung zu diesem unterirdischen System zu schaffen.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus noch zum Dorchester Square und konnten uns unter anderem kurz die dort vorhandene Kirche anschauen. Um 11:30 Uhr ging es weiter in Richtung Ottawa. Ein kurzer Stopp auf dem Weg, um etwas zu essen, dann fuhren wir nach einer halben Stunde auch schon weiter in die Hauptstadt Kanadas.
Während der Fahrt in die Stadt erklärte uns Tom die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Um 14:45 Uhr waren wir dann an der zentralen Markthalle. Dort hatten wir bis 16 Uhr Freizeit.
Für Andrea habe ich hier ein Geschenk mit Ahornsirup gekauft. Außerdem konnte ich mich in einem Bücherladen nicht zurückhalten, und habe zwei Ausgaben von Harlequin Bücher gekauft. War auch gut so, hätte sie nirgends wo anderes bekommen.
Die Busfahrt führte uns dann entlang des Rideau Kanals bis zum Parlament. Dort sind wir ausgestiegen und haben uns vom Altan die Aussicht auf den Ottawa Fluss und die gegenüberliegende Stadt angeschaut. Ein weiterer Fotostopp war am Historischen Museum, das die Geschichte Kanadas von der First Nation bis heute aufzeigt.
Am Fluss sieht man noch, dass das Hochwasser von vor zwei Wochen noch nicht ganz zurück gegangen ist.
Wir haben uns dann durch die Rushhour zum Hotel gestaut. Angekommen sind wir dort gegen 18 Uhr. Das Hotel ist zwar sehr gut, liegt aber ziemlich weit draußen, was bedeutet, dass kein Restaurant in der Nähe ist. Das einzige war ein Einkaufszentrum, das stramme 15 Minuten Fußweg entfernt ist. Hier haben wir bei einem japanischen Fastfood im Foodcourt gegessen.
Morgen geht's um 8 Uhr weiter.
PS: Bezüglich der Dollars habe ich mich zumindest in Kanada etwas vertan. Theoretisch kann man pro Person ohne weitere Sonderausgaben für ein Essen rund 10 $ + veranschlagen. Das bedeutete für jeden Tag mindestens 20 kanadische Dollar. Ich hatte für die Tage 250 kanadische Dollar umgetauscht. Das war eindeutig zu wenig wenig, es sei denn man bezahlt fast alles mit der Kreditkarte, dann haben wir zu viel umgetauscht.
Ausgaben $7,50 Mittagessen, $10 Geschenk für Andrea, $15 Bücher, $11 Abendessen, $2,35 Süßes