Um 8.30 uhr Start der Stadtrundfahrt, unsere Reiseleiterin heißt Mechthild und ist Ende der 1960 er Jahre nach Kanada ausgewandert. Unser erster Ausstieg ist am Mount Royal, der Berg von gestern, aber ohne Waschbär. Die schlafen am Tag. Dann auf die beiden Inseln, wobei die mit der Formel 1 Rennstrecke gesperrt war, weil der Aufbau für das Rennen Anfang Juni im vollen Gange war. Wäre das nicht der Fall, dann hätten wir wie mit 30 kmh über die Rennstrecke fahren können. Wie unser Reiseleiter meinte, man hätte eine Null gestrichen. Danach ging es wieder zurück in die Stadt und wir stoppten am anglikanischen Dom. Dort ging es dann in die unterirdisch gelegenen Einkaufspassagen, insgesamt haben sie eine Länge von etwa 29 km. Für jemanden der die Einkaufsstraßen in der Großstadt gewohnt ist, ist es nichts anderes als ein ganz großes Einkaufszentrum. architektonisch ist allerdings interessant, da bei jedem Neubau versucht wird eine Verknüpfung zu diesem unterirdischen System zu schaffen.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus noch zum Dorchester Square und konnten uns unter anderem kurz die dort vorhandene Kirche anschauen. Um 11:30 Uhr ging es weiter in Richtung Ottawa. Ein kurzer Stopp auf dem Weg, um etwas zu essen, dann fuhren wir nach einer halben Stunde auch schon weiter in die Hauptstadt Kanadas.
Während der Fahrt in die Stadt erklärte uns Tom die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Um 14:45 Uhr waren wir dann an der zentralen Markthalle. Dort hatten wir bis 16 Uhr Freizeit.
Für Andrea habe ich hier ein Geschenk mit Ahornsirup gekauft. Außerdem konnte ich mich in einem Bücherladen nicht zurückhalten, und habe zwei Ausgaben von Harlequin Bücher gekauft. War auch gut so, hätte sie nirgends wo anderes bekommen.
Die Busfahrt führte uns dann entlang des Rideau Kanals bis zum Parlament. Dort sind wir ausgestiegen und haben uns vom Altan die Aussicht auf den Ottawa Fluss und die gegenüberliegende Stadt angeschaut. Ein weiterer Fotostopp war am Historischen Museum, das die Geschichte Kanadas von der First Nation bis heute aufzeigt.
Am Fluss sieht man noch, dass das Hochwasser von vor zwei Wochen noch nicht ganz zurück gegangen ist.
Wir haben uns dann durch die Rushhour zum Hotel gestaut. Angekommen sind wir dort gegen 18 Uhr. Das Hotel ist zwar sehr gut, liegt aber ziemlich weit draußen, was bedeutet, dass kein Restaurant in der Nähe ist. Das einzige war ein Einkaufszentrum, das stramme 15 Minuten Fußweg entfernt ist. Hier haben wir bei einem japanischen Fastfood im Foodcourt gegessen.
Morgen geht's um 8 Uhr weiter.
PS: Bezüglich der Dollars habe ich mich zumindest in Kanada etwas vertan. Theoretisch kann man pro Person ohne weitere Sonderausgaben für ein Essen rund 10 $ + veranschlagen. Das bedeutete für jeden Tag mindestens 20 kanadische Dollar. Ich hatte für die Tage 250 kanadische Dollar umgetauscht. Das war eindeutig zu wenig wenig, es sei denn man bezahlt fast alles mit der Kreditkarte, dann haben wir zu viel umgetauscht.
Ausgaben $7,50 Mittagessen, $10 Geschenk für Andrea, $15 Bücher, $11 Abendessen, $2,35 Süßes
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