Samstag, 27. Mai 2017

Washington D.C.

Um 7:30 Uhr gab es Frühstück und um 8:30 Uhr ging es los in Richtung Soldatenfriedhof Arlington. Dieser ist zwar nicht der größte aber wohl der bekannteste Friedhof dieser Art in den USA. Da dieses Wochenende Memorial Day ist, war der Parkplatz übervoll. Außerdem war das Besondere, dass Horden von Motorradfahrer, alles Veteranen insbesondere des Vietnamkrieges in der Stadt waren und auch den Friedhof besucht haben. Hier hatten wir die erste Sicherheitskontrolle an diesem Tag. Wir sind dann den Hauptweg bis zu den Kennedy Gräbern hinauf gelaufen .
Bevor wir den Friedhof besucht haben, sind wir noch mit dem Bus um das Pentagon gefahren. Es sieht sicher aus der Luft imposanter aus als vom Boden , denn so ist es nichts weiter als ein langgestreckter Bürokomplex.
Dann ging es zurück in den Bus und wir sind zu einem Fotostopp am Iwo Jima Denkmal gefahren .
Zwischen all den Motorradfahrern, überwiegend Harley-Davidson, sind wir dann ins Zentrum von Washington gefahren, unser nächster Stopp war das Lincoln Memorial.
Hier war es ähnlich voll wie es beispielsweise auch schon in Japan, mal war jeder machte irgendwelche Fotos und stand auf den Treppen herum. Das im Memorial aufgestellte Schild mit der Bitte um Ruhe und Respekt blieb unbeachtet.
Auf der Wiese vor dem Memorial standen hunderte, wenn nicht tausende von Motorrädern .
Vom Lincoln Memorial sind wir zu Fuß zum Vietnam Kriegsdenkmal gelaufen. Es gibt wohl keine Familie in den USA, die nicht ein Familienmitglied der letzten oder vorletzten Generation in diesem Krieg verloren hat. Daher ist es schon komisch, wenn man hartgesottene Biker mit Tränen in den Augen vor der Wand mit den über 55.000 Namen der Gefallenen sitzen sieht.
Vom Lincoln Memorial sind wir dann durch verschiedene Straßen bis zur 1600 Pennsylvania Avenue gefahren, das ist die Adresse des Weißen Hauses.
Auch hier waren wieder eine größere Menge Menschen, kaum dass wir angekommen waren, gab es irgendeinen Sicherheitsalarm und die Leute wurden von der zweiten Zaunreihe weiter auf die andere Straßenseite zurück gescheucht. Damit konnte man etwas besser Bilder machen als es vorher der Fall gewesen wäre. Dann sind wir wieder in den Bus und weiter zum Capitol.
Auch hier sind wir ausgestiegen, allerdings war der vordere Bereich abgesperrt, da morgen ein größeres Konzert stattfindet, sie waren gerade dabei, die Bühne aufzubauen. Das hat natürlich auch die Sicht auf das Capitol getrübt.
Da nicht nur Motorräder sondern auch hunderte von Bussen in der Stadt waren, war hier unsere Stadtrundfahrt beendet. Die kurze Weiterfahrt bis zum Luft- und Raumfahrtmuseum fiel aus, keine Parkplätze. Es war ungefähr 14 Uhr und wir hatten nun bis zur abendlichen Stadtrundfahrt um 18 Uhr freie Zeit .
Da wir auf die Toilette musste,n sind wir im Indianermuseum wieder durch die Sicherheitskontrolle, um das WC aufzusuchen. Danach haben wir uns an einem der Food Trucks, die hinter dem Museum standen, etwas zu Mittag essen geholt .
Dann sind wir entlang der zentralen Achse fast bis zum George Washington Denkmal hinunter gelaufen und wieder zurück. Wir hatten uns zwar überlegt, ob wir in eines der Museen gehen sollten, da wir aber einigermaßen Wetter hatten, haben wir uns dagegen entschieden, zudem waren die Museen auch ziemlich voll. Wir sind dann hinter das Capitol gelaufen, eigentlich die Vorderseite bzw. die Eingangsseite des Gebäudes und sind wegen des Shops und einiger Kühlschrankmagnete in das Capitol gegangen. Hier war die Sicherheitskontrolle nochmals verschärft, es durften weder essen noch Getränke mit ins Gebäude genommen werden. Da hier noch gute Lebensmittel weggeworfen wurden, waren Obdachlose da, die sie aus den Müllbehältern herausfischten.
16 Uhr haben wir uns dann in die Cafeteria des Indianermuseums gesetzt, um endlich etwas zu trinken .
Um 18 Uhr ging es dann zur abendlichen Stadtrundfahrt los. Unser erster Stopp war der Zentralbahnhof der Stadt die Union Station.
Von dort ging es mit dem Bus entlang der Massachusetts Avenue in Richtung Georgetown hier sind hier an der Zentralen Hauptstraße ausgestiegen und bis zum Potomac River hinunter gelaufen und dann weiter entlang der Uferpromenade .
Nun ging es wieder in den Bus, der uns bis zum JFK Center of Performing Arts brachten. Hier wird gerade der hundertste Geburtstag von Kennedy, der am 29.Mai ist, gefeiert, entsprechend viel war los.
Der nächste Stopp, der vorletzte auf der abendlichen Rundfahrt, war wieder das Lincoln Memorial, allerdings nicht direkt am Denkmal sondern etwas weiter in Richtung Capitol am Denkmal des Zweiten Weltkriegs. Mittlerweile war es dunkel, so dass die beiden Denkmäler und auch der Obelisk in der Mitte der Achse beleuchtet waren.
Durch die Bühne vor dem Capitol wäre das Foto nichts besonderes geworden,daher ist Tom mit uns zum Denkmal für Martin Luther King gefahren. Es ist ein angemessenes Denkmal. Von dort ging es dann zurück ins Hotel, wo wir ungefähr um 22 Uhr angekommen sind.
Morgen früh geht es um 8 Uhr 15 Uhr los.

Ausgaben $10 Mittagessen, $3 Magnet, $10 Getränke

Freitag, 26. Mai 2017

Von Niagara Falls nach Washington

Habe aus dem Fenster geschaut, Turm war im Nebel, also keine Fotos.
Frühstück war ein Teller mit Toast, Hash Browns, Würstchen, Bacon und Ei. Beim Tee waren mal einige Teeblätter vorhanden, außerdem wurde er aus einer Kaffeekanne ausgeschenkt.
Erster Stopp an der Grenze in Buffalo. Der Duty Free war etwas größer. Aber kein Y.
Grenzkontrolle. 30 min warten dann rein ins Gebäude. Es war noch jemand anderes im Wartebereich, der sich mal kurz nach draußen begeben hat. Mann wurde der zusammengestaucht. In Deutschland gäbe es mindestens ein Dutzend Anwälte, die eine Klage gegen die Grenzer vorbereiten würden.
Es regnet.
Technischer Stopp in Dansville. Zwar immer noch sehr bewölkt, aber trocken. Um ca. 14 Uhr in Williamsport zu einem großen Supermarkt: Wegman's. Bis 15.15 Uhr.
Cupcake mit Rosendeko gegessen, ich bin aber noch nicht soweit mein Essen zu fotografieren. Wäre ich solo gewesen, hätte ich mehr Zeit im Laden verbracht.
Es zieht sich wieder zu. Landstraße 15 South gefahren. Höre gerade, in der Nähe des Hotels soll auch ein Supermarkt sein.
Manchmal könnte ich die Mitreisenden knutschen, jetzt diskutieren sie, ob der Busfahrer aus Sturheit den Bus so kalt lässt. Wie beschränkt kann man sein.
Letzter Stopp vor Washington um kurz vor 18 Uhr in Dillsburg.
Ankunft um 19.45 Uhr in einem anderen Hotel und zwar in McLean Staybridge Suites, ebenfalls eines der besseren Hotels. Mal sehen wie morgen das Frühstück wird, es ist wohl Buffet.
Um 20 Uhr sind wir dann zu Fuß zum benachbarten Supermarkt, und haben uns etwas zum Essen geholt. Gegessen haben wir vor dem Supermarkt.
Morgen Abfahrt 8.30 Uhr
Heute Abend mache ich die Umschläge für den Busfahrer und den Reiseleiter fertig.
Busfahrer 9 x 4 = 36 pP 120
Reiseleiter 9 x 5 = 45 pP 150
Ausgaben $5 Süßes und Getränk, $9 Mittagessen, $6 Fußbinde, $12 Abendessen

Donnerstag, 25. Mai 2017

Von Toronto nach Niagara Falls

Heute geht es um 8:30 Uhr los. Geweckt wurden wir um 7 Uhr.
Ich muss checken, ob ich auf dem Weg nach Washington noch ein Glas Nutella kaufe im Moment bekratze ich die Toasts nur mit einem Hauch.
Es regnet. Tief hängende Wolken. Wenn wir Glück haben, dann wird es zum Nachmittag besser.
Frühstück war sehr continental. Außer Croissants, Orangensaft, Kaffee, Tee, Marmelade und ein paar Muffins gab es nicht viel.
Gut 45 min stop and go zur morgendlichen Rush hour. Eigentlich hatte ich gedacht, dass Niagara Falls entgegen des Berufsverkehrs liegt. Aber anscheinend nicht.
Auf dem Weg haben wir einen Stopp eingelegt an einer Blumenuhr, mittlerweile hat es so geschüttet, dass wir uns in den Souvenirshop gerettet haben. An den Hubschrauber Rundflug war nicht zu denken. Einen weiteren Stopp haben wir an einer Stelle gemacht, die sich Whirlpool nennt, hier ist der engste Stelle des Niagara Flusses.
Vor 11 Uhr waren wir dann nach einer kurzen Rundfahrt durch Niagara Falls an der Stelle, die sich Table Rock  nennt. Zum einen haben die Wasserfälle eine riesige Menge Gischt produziert und zum anderen hat es geregnet, beinah geschüttet. Auf den Gehwegen stand das Wasser, so dass man nicht nur auf den Regen achten musste sondern auch auf die Pfützen.
Da keiner sonderliche Lust hatte, sich draußen aufzuhalten, gab es noch einen kleinen Abstecher zu einem Supermarkt, da sich einige für das Abendessen eindecken wollten.
Dann konnten wir endlich in Richtung Skylon Tower aufbrechen. Mittlerweile war der Regen zu einem leichten Nieseln geworden.
Oben auf dem Turm gab es zum einen ein Aussichtsdeck, auf das man hinausgehen konnte und eine Etage tiefer ein Drehrestaurant, in dem wir zu Mittag aßen. Es gab verschiedene Gerichte zur Auswahl: Huhn, Steaks, Lachs oder Lasagne, der einzige Unterschied war die Hauptzutat selbst. Bei meiner Lasagne gab es wie auch bei den anderen als Beilage Brokkoli, ungeschälte Kartoffeln, und eine gebratene Tomate.
Im Anschluss zum Essen sind wir dann zur Hornblower Cruises gefahren, das kanadische Pendant der Maid of the Mist, um in ca 40 Minuten bis zu den Horseshoe Falls mit dem Boot zu fahren und wieder zurück. Durch den Wind und das viele Wasser war eine derartige Gischt, dass ich zum zweiten Mal heute vollkommen durchnässt war, trotz des roten Regencapes. Die große Kamera habe ich schon gar nicht herausgeholt und die kleine war schneller nass, als dass ich sie trocken konnte.
Um kurz vor 17 Uhr waren wir dann im Hotel. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung. da es nicht mehr regnet und hin und wieder auch ein Stück blauer Himmel zu sehen ist, habe ich die Hoffnung, dass wir noch einige schöne Fotos machen können.
Niagra Falls ist fast ein kleines Las Vegas. Es gibt ein Ripleys, Geisterbahnen, Madame Tussauds, und alles mögliche für die lieben Kleinen.
Morgen früh geht es um 8 Uhr weiter nach Washington.
Da es relativ trocken war sieht wir der Promenade entlang bis zu den Horseshoe Falls. Die Gischt war immer noch sehr stark. Von dort sind wir zum Abendessen, unser erstes Ziel das Casino war nur ein üblicher Food-Court, bei die mir nichts gefunden haben. Wir sind stattdessen in die hintere Querstraße zu einem Restaurant das Pranzo hieß und haben dort italienisch gegessen. Sogar sehr gut gegessen. Dann haben wir unsere Return Karte auf den Turm gezogen und sind kurz vor 21 Uhr wieder nach oben gefahren. Die Wasserfälle sind farblich beleuchtet, allerdings durch die Gischt waren nur die amerikanischen Fälle gut zu erkennen. Etwa eine halbe Stunde später sind wir wieder nach unten gefahren.
Leider befinden wir uns in Nordamerika und dort sind Fußgänger nicht existent, eine Bezeichnung vom Turm herunter zur Promenade gab es nicht und den Weg, den wir eingeschlagen haben, war nicht unbedingt immer der direkte. Beim Verlassen des Parkplatzes ist Mutti gestolpert, Gott sei Dank ist nichts weiter passiert.
An der Promenade haben wir dann noch einige Fotos von den beleuchteten amerikanischen Wasserfällen gemacht. Wir sind ungefähr kurz nach 22 Uhr im Hotel zurück gewesen.
Den Wecker habe ich auf 5:45 Uhr gestellt, je nachdem wie das Wetter ist, gehe ich dann noch runter zum Fotografieren und kürze das Frühstück auf eine halbe Stunde zusammen.
Ausgaben 7,50 $ Magnet, 4,50 $ Magnet, 4,50 $ Getränk auf dem Turm

Mittwoch, 24. Mai 2017

Von Ottawa nach Toronto

Eigentlich sollen wir ja um 8 Uhr losfahren, aber das Hotel hatte ursprünglich gestern Abend bestimmt, dass wir erst um 7:30 Uhr zum Frühstück dürfen.
Unser Reiseleiter hat interveniert, wir können jetzt schon um 7 Uhr zum Frühstück gehen. Mal sehen.
Das frühere Frühstück war kein Problem. 8 Uhr Abfahrt. Um kurz vor 10 Uhr waren wir in Ivy Lea. Einiges steht noch unter Wasser wegen des Hochwassers von vor 14 Tagen und sie haben einen Aufbau auf den Steg gemacht. Die Saison ist kurz und ohne die Bootsstouren verliert der Anbieter sehr viel Geld. Auf den Inseln stehen so einige Häuser herum, in die ich ganz gerne einziehen würde.
Die Bootsfahrt hat insgesamt eine Stunde gedauert, so dass wir um kurz vor 12 Uhr weitergefahren sind.
Die Mittagspause haben wir dann wieder auf einer Raststätte an der Autobahn verbracht. Um 13:20 Uhr ging es dann weiter in Richtung Toronto. Dort sind wir um kurz vor 16 Uhr angekommen.
Der erste Stopp fand an der örtlichen Markthalle statt. Es ist wirklich eine Markthalle und wenn wir geahnt hätten, wie lange der Tag heute dauert, hätten wir uns dort mit Abendessen eingedeckt.
Von der Markthalle ging es dann mit dem Bus durch die Stadt bis zum CN Tower. Doch bevor wir auf den Turm gefahren sind, haben wir noch einen Abstecher zu einer Brauerei vor dem Turm gemacht. Ich habe auf das Bier dankend verzichtet.
Um auf den Turm hinauf zu kommen, mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle und dann ging es mit einem Aufzug in ungefähr einer Minute auf die Aussichtsplattform. Leider war ein Teil der Aussichtsplattform, insbesondere der auf den östlichen Teil der Stadt hinausging gesperrt, sodass von dort keine Fotos möglich waren.
Eine Etage tiefer konnte man auf eine freie Plattform, die nur durch ein Drahtnetz gesichert war, hinaus, es hat ziemlich gezogen. In Anbetracht der Kosten, sind wir nur relativ kurz auf dem Turm geblieben, noch nicht einmal eine halbe Stunde. Aber viel länger wäre auch nicht unbedingt interessanter gewesen. Mit dem Aufzug ging es dann wieder hinunter um in dem Gift Shop zu landen. Das ist wirklich ein Andenkenladen und nicht so ein kleines Teil wie in Boston. Leider wird mein Bär aus Tokio zumindest aus Toronto keine Gesellschaft kommen.
Um 18:15 Uhr ging es weiter mit dem Bus durch Chinatown, dem Parlamentsbereich bis hin zum Dundas Square im Herzen der Stadt. Hier bin ich im Einkaufszentrum nach Batterien für meinen Vater gerannt, damit, wenn morgen schönes Wetter ist und der Hubschrauber Flug stattfindet, er ordentlich fotografieren kann. Um 19.15 Uhr sind wir dann in Richtung Hotel abgefahren, wo wir um 20 Uhr ankamen.
Wir haben die Koffer kurz auf die Zimmer gebracht und sind dann in ein somalisches Restaurant 50 m weiter gegangen und haben dort wirklich gut gegessen.
Ehrlich gesagt heute reicht es mir, ich fühle mich zwar nicht gestresst, aber ich bin ziemlich müde.
Ausgaben $12,50 Mittagessen, $3 Wasser, $10 Batterien, $13,50 Abendessen

Dienstag, 23. Mai 2017

Von Montreal nach Ottawa

Es ist schönster Sonnenschein. So könnte es weiter gehen.
Um 8.30 uhr Start der Stadtrundfahrt, unsere Reiseleiterin heißt Mechthild und ist Ende der 1960 er Jahre nach Kanada ausgewandert. Unser erster Ausstieg ist am Mount Royal, der Berg von gestern, aber ohne Waschbär. Die schlafen am Tag. Dann auf die beiden Inseln, wobei die mit der Formel 1 Rennstrecke gesperrt war, weil der Aufbau für das Rennen Anfang Juni im vollen Gange war. Wäre das nicht der Fall, dann hätten wir wie mit 30 kmh über die Rennstrecke fahren können. Wie unser Reiseleiter meinte, man hätte eine Null gestrichen. Danach ging es wieder zurück in die Stadt und wir stoppten am anglikanischen Dom. Dort ging es dann in die unterirdisch gelegenen Einkaufspassagen, insgesamt haben sie eine Länge von etwa 29 km. Für jemanden der die Einkaufsstraßen in der Großstadt gewohnt ist, ist es nichts anderes als ein ganz großes Einkaufszentrum. architektonisch ist allerdings interessant, da bei jedem Neubau versucht wird eine Verknüpfung zu diesem unterirdischen System zu schaffen.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus noch zum Dorchester Square und konnten uns unter anderem kurz die dort vorhandene Kirche anschauen. Um 11:30 Uhr ging es weiter in Richtung Ottawa. Ein kurzer Stopp auf dem Weg, um etwas zu essen, dann fuhren wir nach einer halben Stunde auch schon weiter in die Hauptstadt Kanadas.
Während der Fahrt in die Stadt erklärte uns Tom die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Um 14:45 Uhr waren wir dann an der zentralen Markthalle. Dort hatten wir bis 16 Uhr Freizeit.
Für Andrea habe ich hier ein Geschenk mit Ahornsirup gekauft. Außerdem konnte ich mich in einem Bücherladen nicht zurückhalten, und habe zwei Ausgaben von Harlequin Bücher gekauft. War auch gut so, hätte sie nirgends wo anderes bekommen.
Die Busfahrt führte uns dann entlang des Rideau Kanals bis zum Parlament. Dort sind wir ausgestiegen und haben uns vom Altan die Aussicht auf den Ottawa Fluss und die gegenüberliegende Stadt angeschaut. Ein weiterer Fotostopp war am Historischen Museum, das die Geschichte Kanadas von der First Nation bis heute aufzeigt.
Am Fluss sieht man noch, dass das Hochwasser von vor zwei Wochen noch nicht ganz zurück gegangen ist.
Wir haben uns dann durch die Rushhour zum Hotel gestaut. Angekommen sind wir dort gegen 18 Uhr. Das Hotel ist zwar sehr gut, liegt aber ziemlich weit draußen, was bedeutet, dass kein Restaurant in der Nähe ist. Das einzige war ein Einkaufszentrum, das stramme 15 Minuten Fußweg entfernt ist. Hier haben wir bei einem japanischen Fastfood im Foodcourt gegessen.
Morgen geht's um 8 Uhr weiter.
PS: Bezüglich der Dollars habe ich mich zumindest in Kanada etwas vertan. Theoretisch kann man pro Person ohne weitere Sonderausgaben für ein Essen rund 10 $ + veranschlagen. Das bedeutete für jeden Tag mindestens 20 kanadische Dollar. Ich hatte für die Tage 250 kanadische Dollar umgetauscht. Das war eindeutig zu wenig wenig, es sei denn man bezahlt fast alles mit der Kreditkarte, dann haben wir zu viel umgetauscht.
Ausgaben $7,50 Mittagessen, $10 Geschenk für Andrea, $15 Bücher, $11 Abendessen, $2,35 Süßes

Montag, 22. Mai 2017

Von Quebec nach Montreal




Frühstück gibt's auch hier erst ab 7 Uhr und keine Sekunde früher. Abfahrt ist um 8 Uhr.
Nun ist die Toilettenspülung komplett hin, auch der Abstellhahn funktioniert nicht mehr. Ich habe das Wasser auf Durchlauf gestellt, in der Hoffnung, dass es keine Überschwemmung gibt und nochmal an der Rezeption Bescheid gesagt. Nach mir die Sinnflut!!!
Das war außerdem das dritte Bad, in dem ich Haare gefunden habe, die nicht von mir sind. Heute Abend nächste Chance...
Pünktlich zur Abfahrt fing es wieder an zu regnen. Die Plains of Abraham und Gilmore Hill waren noch nass und aus dem Bus fotografieren war auch nicht. Als wir uns allerdings dann die untere Altstadt angesehen haben, war es dann trocken. Wir hatten dann noch Freizeit bis 12 Uhr.
Wir sind dann die Treppe zur oberen Altstadt hoch, noch eine kurze Fotorunde ins Fairmont Hotel, ein Bild kaufen und dann wieder zurück.
Nun geht's in Richtung Montreal zu einem späten Mittagessen, in einem riesigen Buffett Restaurant (14-15 Uhr), damit wir die Abendrundfahrt überstehen.
Um 16.45 Uhr waren wir am Hotel. Das bisher beste, nicht nur weil die Toilette geht und ich noch kein Haar gefunden habe.
Um 18 Uhr geht's mit der Rundfahrt los. Natürlich regnet es. Ausstieg am Hafen und zu Fuß zur Notre-Dame, weiter zum Platz Jacques Cartier, es hat inzwischen aufgehört zu regnen. Örtliche kleine Brauerei besucht und ein Ginger Ale getrunken.
Mit dem Bus zu Insel St. Helene für die Skyline. Der Berg und die Spitzen der Hochhäuser sind in Wolken. Hoffentlich zeigen sich die Waschbären am Berg.
Habe einen rotgeflügelten Schwarzvogel aufgenommen (Rotschulterstärling), das Vieh heißt im Original Red-Winged Blackbird.
Nächster Stopp St. Joseph's Oratorium (St. Jean Baptiste) eine große Wallfahrtskirche. Hier sind wir durch den Ausgang in die Kirche, weil sie eigentlich schon zu war. Der Innenraum ist nicht sonderlich bemerkenswert, es ist eine relativ moderne Kirche. In einem Nebenraum befinden sich die Kerzen sowie die Votivgaben. Es ist jedoch die größte Wallfahrtskirche Nordamerikas.
Von dort ging es weiter den Berg hinauf zu einem Aussichtspunkt, an dem es auch die Waschbären gibt. Die Tiere sind ziemlich gut genährt, obwohl man sie eigentlich nicht füttern darf. Da es dunkel war, ist es natürlich schwierig die flinken Tiere mit Blitz zu fotografieren, aber ich denke es sind ein oder zwei Bilder dabei.
Um 22 Uhr waren wir dann wieder im Hotel. Morgen früh geht es um 8:30 Uhr zur Stadtrundfahrt in Montreal.
Ausgaben $4 Trinkgeld, $6,90 Popcorn, $2,75 heiße Schokolade, $10,30 Postkarten, $65 Bild, $18 US Mittagessen, $7,50 Magnet