Um 7:30 Uhr gab es Frühstück und um 8:30 Uhr ging es los in Richtung Soldatenfriedhof Arlington. Dieser ist zwar nicht der größte aber wohl der bekannteste Friedhof dieser Art in den USA. Da dieses Wochenende Memorial Day ist, war der Parkplatz übervoll. Außerdem war das Besondere, dass Horden von Motorradfahrer, alles Veteranen insbesondere des Vietnamkrieges in der Stadt waren und auch den Friedhof besucht haben. Hier hatten wir die erste Sicherheitskontrolle an diesem Tag. Wir sind dann den Hauptweg bis zu den Kennedy Gräbern hinauf gelaufen .
Bevor wir den Friedhof besucht haben, sind wir noch mit dem Bus um das Pentagon gefahren. Es sieht sicher aus der Luft imposanter aus als vom Boden , denn so ist es nichts weiter als ein langgestreckter Bürokomplex.
Bevor wir den Friedhof besucht haben, sind wir noch mit dem Bus um das Pentagon gefahren. Es sieht sicher aus der Luft imposanter aus als vom Boden , denn so ist es nichts weiter als ein langgestreckter Bürokomplex.
Dann ging es zurück in den Bus und wir sind zu einem Fotostopp am Iwo Jima Denkmal gefahren .
Zwischen all den Motorradfahrern, überwiegend Harley-Davidson, sind wir dann ins Zentrum von Washington gefahren, unser nächster Stopp war das Lincoln Memorial.
Hier war es ähnlich voll wie es beispielsweise auch schon in Japan, mal war jeder machte irgendwelche Fotos und stand auf den Treppen herum. Das im Memorial aufgestellte Schild mit der Bitte um Ruhe und Respekt blieb unbeachtet.
Auf der Wiese vor dem Memorial standen hunderte, wenn nicht tausende von Motorrädern .
Auf der Wiese vor dem Memorial standen hunderte, wenn nicht tausende von Motorrädern .
Vom Lincoln Memorial sind wir zu Fuß zum Vietnam Kriegsdenkmal gelaufen. Es gibt wohl keine Familie in den USA, die nicht ein Familienmitglied der letzten oder vorletzten Generation in diesem Krieg verloren hat. Daher ist es schon komisch, wenn man hartgesottene Biker mit Tränen in den Augen vor der Wand mit den über 55.000 Namen der Gefallenen sitzen sieht.
Vom Lincoln Memorial sind wir dann durch verschiedene Straßen bis zur 1600 Pennsylvania Avenue gefahren, das ist die Adresse des Weißen Hauses.
Auch hier waren wieder eine größere Menge Menschen, kaum dass wir angekommen waren, gab es irgendeinen Sicherheitsalarm und die Leute wurden von der zweiten Zaunreihe weiter auf die andere Straßenseite zurück gescheucht. Damit konnte man etwas besser Bilder machen als es vorher der Fall gewesen wäre. Dann sind wir wieder in den Bus und weiter zum Capitol.
Auch hier sind wir ausgestiegen, allerdings war der vordere Bereich abgesperrt, da morgen ein größeres Konzert stattfindet, sie waren gerade dabei, die Bühne aufzubauen. Das hat natürlich auch die Sicht auf das Capitol getrübt.
Da nicht nur Motorräder sondern auch hunderte von Bussen in der Stadt waren, war hier unsere Stadtrundfahrt beendet. Die kurze Weiterfahrt bis zum Luft- und Raumfahrtmuseum fiel aus, keine Parkplätze. Es war ungefähr 14 Uhr und wir hatten nun bis zur abendlichen Stadtrundfahrt um 18 Uhr freie Zeit .
Da wir auf die Toilette musste,n sind wir im Indianermuseum wieder durch die Sicherheitskontrolle, um das WC aufzusuchen. Danach haben wir uns an einem der Food Trucks, die hinter dem Museum standen, etwas zu Mittag essen geholt .
Dann sind wir entlang der zentralen Achse fast bis zum George Washington Denkmal hinunter gelaufen und wieder zurück. Wir hatten uns zwar überlegt, ob wir in eines der Museen gehen sollten, da wir aber einigermaßen Wetter hatten, haben wir uns dagegen entschieden, zudem waren die Museen auch ziemlich voll. Wir sind dann hinter das Capitol gelaufen, eigentlich die Vorderseite bzw. die Eingangsseite des Gebäudes und sind wegen des Shops und einiger Kühlschrankmagnete in das Capitol gegangen. Hier war die Sicherheitskontrolle nochmals verschärft, es durften weder essen noch Getränke mit ins Gebäude genommen werden. Da hier noch gute Lebensmittel weggeworfen wurden, waren Obdachlose da, die sie aus den Müllbehältern herausfischten.
16 Uhr haben wir uns dann in die Cafeteria des Indianermuseums gesetzt, um endlich etwas zu trinken .
Um 18 Uhr ging es dann zur abendlichen Stadtrundfahrt los. Unser erster Stopp war der Zentralbahnhof der Stadt die Union Station.
Von dort ging es mit dem Bus entlang der Massachusetts Avenue in Richtung Georgetown hier sind hier an der Zentralen Hauptstraße ausgestiegen und bis zum Potomac River hinunter gelaufen und dann weiter entlang der Uferpromenade .
Nun ging es wieder in den Bus, der uns bis zum JFK Center of Performing Arts brachten. Hier wird gerade der hundertste Geburtstag von Kennedy, der am 29.Mai ist, gefeiert, entsprechend viel war los.
Der nächste Stopp, der vorletzte auf der abendlichen Rundfahrt, war wieder das Lincoln Memorial, allerdings nicht direkt am Denkmal sondern etwas weiter in Richtung Capitol am Denkmal des Zweiten Weltkriegs. Mittlerweile war es dunkel, so dass die beiden Denkmäler und auch der Obelisk in der Mitte der Achse beleuchtet waren.
Durch die Bühne vor dem Capitol wäre das Foto nichts besonderes geworden,daher ist Tom mit uns zum Denkmal für Martin Luther King gefahren. Es ist ein angemessenes Denkmal. Von dort ging es dann zurück ins Hotel, wo wir ungefähr um 22 Uhr angekommen sind.
Morgen früh geht es um 8 Uhr 15 Uhr los.
Ausgaben $10 Mittagessen, $3 Magnet, $10 Getränke
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