Nach der Ankunft am Flughafen um 7 Uhr 20 ging es durch die Passkontrolle und die Einreiseformalitäten. Danach habe ich mich in die Schlange am Kofferband angestellt. Es hat ungefähr dreißig Minuten gedauert bis die Koffer nach und nach kamen, der Zoll war dann kein Problem.
Eigentlich sollte uns unsere Reiseleiterin nach dem Zoll erwarten, aber da sie auch auf dem Flugzeug war, und ihre Probleme hatte, die Koffer zu bekommen, kam sie etwas später. Es wäre schön gewesen, wenn diese Information auch in den Reiseunterlagen enthalten gewesen wäre. Insgesamt besteht die Gruppe aus 16 Personen mit unterschiedlichem Alter, es gibt circa drei weitere Personen, die ich auf mein Alter oder sogar jünger schätze. Einige der anderen sind wohl sehr Japan affin, ich hoffe die Erläuterungen verlieren sich nicht so sehr in Einzelheiten, da meine Japanaffinität sich etwas in Grenzen hält.
Nach einigen Formalitäten sind wir dann zum Bahnhof gelaufen und von dort um kurz nach neun mit dem Zug in die Innenstadt von Osaka gefahren. Im Hotel haben wir kurz die Koffer abgestellt und sind dann entlang einer Einkaufspassage weiter in die Stadt gelaufen. Dann wurden wir auf Japan alleine losgelassen.
Mein Mittagessen habe ich in einem Sushi Restaurant gegessen. die Bestellung lief folgendermaßen ab:
Als ich in das Lokal kam wurde ich lautstark auf japanisch begrüßt, aber das ist hier wohl so üblich. Der Koch hielt mir eine Speisekarte unter die Nase, auf der zum einen auf Japanisch und Englisch die Getränke standen und die Essensmöglichkeiten, sprich Sushi, auf Bildern dargestellt waren. Ich habe dann auf das Foto getippt und ihm mit Fingern gezeigt wie viele Teile ich von dem jeweiligen Sushi haben möchte.
Im Anschluss bin ich dann zum Hotel zurück. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, nach der kurzen Stadtbesichtigung gleich weiter zur Osaka Burg zu laufen. Aber dann hätte ich mir die Erfahrung mit der U Bahn nicht gönnen können, denn es ist schon eine Erfahrung der dritten Art, wenn man vor einem Kartenautomaten steht und außer Ziffern nichts lesen kann. Aber hier steht bei jeder Automatengruppe ein freundlicher Angestellter und hilft einem weiter.
Und so bin ich dann ohne Probleme zur Burg und auch wieder zurückkommen.
Zum Abendessen habe ich mir einen gefüllten Teigballen gegönnt und in einem Laden eine Flasche mit etwas gekauft, dass nach Regen aussieht. Es war ungesüßter grüner Tee. Ich glaube, ich werde mich auf Wasser und die gelegentliche Limonade beschränken.
Ich glaube vieles, was ich hier kaufe, wird einer Wundertüte gleichen, denn wenn man nicht lesen kann, was draufsteht und die Bilder auch nicht gerade aussagekräftig sind, bleibt es immer eine Überraschung, was man letztendlich da gekauft hat. Übrigens hier gibt es grünes KitKat, das ist ein weißes KitKat mit Grüntee Extrakt.
Ich muss sagen, dass ich nicht ganz so kaputt war wie nach dem ersten Tag Neuseeland, aber es sind ja auch nur 11 Stunden Flug und eine Zeitverschiebung von 7 Stunden. Die die Nacht warum 10 Uhr zu Ende gewesen, aber ich konnte dann doch noch bis 5 Uhr Ortszeit weiterschlafen.
Morgen früh geht es mit dem Zug nach Nara und von dort nach einer Besichtigung weiter mit dem Zug nach Kyoto.
Es ist schon ungewöhnlich eine Rundreise mit überwiegend öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen. Mal sehen wie es weitergeht.
Nachtrag: im Hotel gibt es beheizbare Toilettendeckel.
Ausgaben:
300 Yen gekühlter grüner Tee
1000 Yen Mittagessen
480 Yen U-Bahn Fahrkarten
250 Yen KitKat
250 Yen Getränke
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