Montag, 25. Mai 2015

Takayama

Da ich heute früh nicht mehr schlafen konnte bin ich zum Fotografieren an den Fluss gegangen .Hier gab es verschiedene Stände mit Gemüse, Blumen, und sonstigen Dingen, teilweise auch Dinge für Touristen.

Um halb 8 bin ich dann zum Hotel zurück, um zu frühstücken. Das Hotel an sich ist zwar sehr gut, aber der Frühstücksraum ist ziemlich klein. Außerdem war eine Gruppe Italiener da, die fast die gesamten Tische belegt haben.

Um 9 Uhr ging es dann zu einem Stadtrundgang los. Das erste Ziel war  das Haus das örtlichen Provinz Fürsten, die Takayama Jinya. Hier konnte man sich die Wohnräume, die offiziellen Räume, so wie die alten Scheunen und Lagergebäude ansehen. Leider war bei den Ausstellungsstücken in den Lagergebäuden wieder alles, was interessant gewesen wäre, in Japanisch und nur japanisch geschrieben. Anschließend sind wir dann in die Altstadtgassen von Takayama gelaufen, hier hatten wir dann zwei Stunden Freizeit.
Die meisten Läden hatten die gleichen, für Tourismus übliche Ware. Püppchen im Ninja Stil, abgepackte Süßwaren, Knabbersachen oder ähnliches. Herauszuheben sind die Läden, die Miso Paste verkaufen, oder andere vor Ort stellte Handwerkssachen.
Das sind Läden, bei denen ich es wirklich bedaure, dass ich noch nach Hause fliegen muss und eine gewisse Freigrenze beim Zoll nicht überschreiten darf. Ich bin in einen kleinen Laden gegangen, indem die Inhaberin aus alten Kimono Stoffen Kunstwerke wie Bilder oder Figuren hergestellt hat. Gleiches gilt für einen Laden für Schnitzerei, der realitätsnahe Lampionfrüchte in der Auslage hatte. Zwischendrin bin ich dann noch kurz in ein altes Kaufmannshaus gegangen, um zu sehen wie diese ursprünglich aussahen. Dann war es auch schon wieder Zeit zum Hotel zurück zu gehen.

Am Nachmittag sind wir mit dem Bus in einem Seitental gefahren, wo noch ein Dorf existiert, indem die typischen alten Häuser erhalten sind. Der Ort heißt Shirakawa-go. Angrenzend gibt es ein Freilichtmuseum, indem aus der Umgebung weitere alte Häuser aufgebaut wurden. Beides sind sehr interessante und sehenswerte Punkte.
Natürlich waren in den eigentlichen Ort wiederum sehr viele Touristen. kurz vor der Rückfahrt fing es an zu regnen. Ansonsten war der Tag sehr schön, wenn auch stärker bewölkt.

Die gesamte Rückfahrt und den Abend hat es dann geregnet. Zum Abendessen bin ich in einer Kneipe gelandet, und habe dort eine Nudelsuppe gegessen. Ich kann die Onigiri, diese Reisdreiecke nicht mehr sehen. Währenddessen lief der Fernseher mit dem Wetterbericht, es scheint sich wieder zu bessern.

Auch heute bin ich wieder in das Bad des Hotels gegangen, es besteht aus einer Duschlandschaft mit Dampfsauna und 3 heißen Whirlpools.

Morgen früh geht es dann über die japanischen Alpen zum Fuji.

Ausgaben

4200 Yen Figuren
2000 Yen Stoffe und Wolle
500 Yen Eintritt
500 Yen Getränke und Mittagessen
850 Yen Abendessen
500 Yen Getränke für morgen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen