Donnerstag, 28. Mai 2015

Von Hakone nach Tokyo

Überraschung nach dem Aufstehen, man konnte von meinem Zimmer aus den Fuji sehen, allerdings nur die obere Spitze.

Der Frühstücksraum war interessant gestaltet, durchbrochene Wände von Holz oder Ziegelsteine grenzten die einzelnen Tische von einander ab.. Ein wenig verwirrend.

Morgens um 9 Uhr ging es vom Hotel zum See. Der Bus konnte aufgrund der engen und steilen Straße nicht einen direkten Weg nehmen sondern ist über Nebenstrecken, die sehr steil und kurvig waren zur Anlegestelle des Bootes gefahren. Das Boot war eine japanische Variante eines Piratenschiffs mit Kanonen und falschen Segeln . Eine halbe Stunde auf dem Wasser mit einem gewissen Blick auf den Fuji.

Von dort ging es weiter nach Kamakura, der ersten Hauptstadt, und zum Daibutsu zu dem großen Buddha, der ohne Tempel dasteht, sowie einer zweiten Tempelanlage, den Hasedera. Die kleine Stadt mit ihren engen Straßen war mit den Verkehrsmassen total überfordert. Stop and Go. Auch wenn der freistehende Buddha eine Laune der Geschichte ist, kann man ihn so besser betrachten als in einem dunklen schlecht beleuchteten Gebäude. In Hasedera sind gerade die Hortensien am blühen, es ist erstaunlich welche Blüten Vielfalt diese Pflanzen hervorbringen. Nach einem Mittagsstop in Kamakura ging es mit dem Bus weiter nach Tokio.

Nachdem wir eingecheckt haben, bin ich nach Ebisu gelaufen, um dort ein Lokal ist für das Abendessen zu suchen. Aber leider habe ich irgendwie keines eingefangen. Daher habe ich mir im Bahnhof, der absolute riesig ist, in einem Feinkostladen ein Obento zusammengestellt. An der Kasse, wo ich mit einem Schwall japanisch zu gesprochen wurde, aus dem ich irgendwann grinsend verstand, dass ich den Fisch extra zu bezahlen habe.

Mit Sarah und Christian bin ich dann mit der Bahn anschließend nach Sinjuku gefahren, das eines der Stadtzentrum darstellt. Die erste Erfahrung wie sich Sardienen in der Dose fühlen müssen.
Dort waren die Hochhäuser mit blinkender Werbung hell erleuchtet und es tönte aus vielen Hauseingängen laute Musik und Werbung.

Durch Zufall sind wir durch ein kleines Gässchen gelaufen, dass aus aneinander gereihten Imbissbuden zu bestehen schien, keiner der Imbisse war breiter als 2 Meter und es war gerammelt voll. im gesamten Bereich um den Bahnhof war esein einziger Menschenstrom.

Zum Glück war der Zug zurück erheblich leerer.

Das Zimmer im Hotel ist riesig, das Bett erscheint breiter als es lang ist. Ich hoffe, dass ich hier nicht das teuerste Internet meines Lebens bezahle, denn man muss ein bezahlten Account anwählen, der am Ende mit dem Zimmer verrechnet wird.

Ausgaben:
1200 Yen Abendessen
500 Yen Getränke
320 Yen Zug
250 Yen Fischbällchen

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