Es war heute ein langer Tag. Ich bin um 5 Uhr aufgestanden, um mir den Sonnenaufgang anzusehen. Um kurz nach halb 6 ist der Vulkan mit einer kleinen Aschewolke ausgebrochen. Da es ein relativ harmloser Ausbruch war, kann ich sagen, dass ich einige schöne Bilder gemacht habe .
Um 8 Uhr ging es dann mit dem Bus in Richtung Kumamoto los. Unsere Reiseleiterin hat uns auf der Fahrt dorthin einiges über die japanische Geschichte, insbesondere der Samurai erzählt. Da aber die Ereignisse nur schwer in die gelernten Schulkenntnisse einzuordnen sind, ist es schwierig die Geschehnisse in die richtige Reihenfolge zu bringen.
Ziel in Kumamoto war die Burg. Die japanischen Burgen haben natürlich eine andere Architektur, man könnte sie fast mit Pagoden oder Tempeln verwechseln. Besonders interessant, zumal ich dort auch fotografieren konnte, war das neu rekonstruierte Wohnhaus des Kommandanten. Dort hat man die typische Struktur dieser Häuser einschließlich der Zwischenwände und Bemalungen wieder aufgebaut.
Die Burg ist zudem ein beliebtes Fotomotiv für Hochzeitspaare oder generell formelle Fotos .
Um ein Uhr ging es von Kumamoto weiter in den Aso Nationalpark. Uns war schon klar, dass der Krater seit September vergangenen Jahres für Besucher gesperrt ist. Daher war der Parkplatz unterhalb der Seilbahnstation Endstation. Wir haben uns einen kurzen Film über die Caldera und den Vulkan an sich angeschaut. Auch wenn ich kein Wort verstanden habe, war der Text des Films ein wenig zu reißerisch für meinen Geschmack, die Filmaufnahmen und Effekte auf dem Modell im Raum waren jedoch sehr gut.
Aso ist auch das Zentrum für Rinderzucht und Milchproduktion, sodass ich mir dort eine Flasche Milch mit japanischen Schriftzeichen gekauft habe. Die Milch war die teuerste meines Lebens.
Ein weiterer Fotostopp circa einen Kilometer weiter unten hat einen wunderschönen Ausblick auf die alten Kraterränder und den rauchenden aktuellen Krater gebracht. Die Landschaft dort ist wirklich wunderschön .
Von dort ging es dann mit einem kurzen Zwischenstopp weiter nach Nagasaki. Dort sind wir kurz vor 8 Uhr abends im Hotel angekommen. Ich bin nur kurz in den angrenzenden Family Mart gegangen, um mir mein Abendessen zu holen. Es gibt wieder eine Überraschungsbox, denn ich habe keine Ahnung, was in den Reisteilchen eingearbeitet ist.
Morgen früh geht es erst um 9 Uhr los mit der Stadtbesichtigung. Ich hoffe, dass ich nun etwas länger schlafen kann .
Aufgaben
700 Yen Milch
1000 Yen getrocknete Früchte und Getränke
circa 500 Yen für Getränke
700 Yen Abendessen
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