Samstag, 23. Mai 2015

Von Nagasaki nach Hiroshima

Heute früh ging es um 8 Uhr mit dem Taxi vom Hotel zum Bahnhof . Dort haben wir kurz unser Mittagessen eingekauft und sind dann in den Zug gestiegen. Der Zug ist mit unserem Intercity vergleichbar, nur hat man mehr Beinfreiheit .

Im Hakata sind wir dann in den Shinkansen gestiegen und nach Hiroshima gefahren.  Von dort ging es mit einem Regionalzug weiter bis zum Hafen für die Fähre nach Miajima.
Auf der Insel angekommen wurden wir vom vierbeinigen Begrüßungskomitee (Rehe) in Empfang genommen. Sie untersuchten uns aufs Genaueste nach Fressbarem. Leider wurden sie nicht fündig.

Auf Miajima haben wir uns den bekannten Schrein mit seinem im Wasser stehen im Tor angesehen . Es war ablaufendes Wasser, sodass wir uns beeilen musste, um das Tor im Wasser noch fotografieren zu können. Miajima ist wieder ein Touristenmagnet, entsprechend viel war auf dem Hauptweg los. Außerdem ist der Schein ein beliebtes Fotomotiv für Hochzeitsgesellschaften. Der Fotograf einer dieser Hochzeitsgesellschaften hat mich mit dem Brautpaar fotografiert . Das war äußerst nett. Vergleichbares in Deutschland: ich glaube eher nicht.

Durch das ablaufende Wasser sind die Krabben, die im Sand leben sichtbar geworden, sie haben sich schnellstmöglich in ihre Löcher verdrückt, denn einige Reiher haben schon auf ihre Mittagsmahlzeit gewartet.
Im Anschluss sind wir über die verschiedenen Tempel, die es noch auf der Insel gibt, wieder zurück zur Fähre gelaufen . In diesem hinteren Bereich der Insel war relativ wenig los. Wenn nicht der Flug gewesen wäre und natürlich die Kosten, hätte ich hier wunderschöne geschnitzte Figuren erstehen können. So habe ich mich auf zwei Obi Gürtel beschränkt. Einer von ihnen ist weiß der andere schwarz mit Blumenmotiv.

Um 16 Uhr ging es dann wieder mit der Fähre zurück aufs Festland und dort mit den Vorzug und anschließend mit dem Taxi ins Hotel nach Hiroshima.

Trotz meiner schmerzenden Füße habe ich dann noch einen Abstecher zum Friedenspark gemacht . Zum einen ist das Wetter heute zwar nicht so besonders gewesen, es gab keinen Sonnenschein, allerdings könnte es morgen noch schlechter werden. Außerdem konnte ich so in Ruhe fotografieren.

Es mag verrückt klingen, aber ebenso so wie gestern habe ich ein ganz eigenartiges Gefühl gehabt Es ist schwer zu beschreiben, aber am besten trifft es die Formulierung: es lief mir kalt über den Rücken.

Morgen früh werden wir dann gemeinsam ungefähr zwei Stunden im Bereich des Friedensparks verbringen.

Nur noch etwas profanes: Ich habe hier in Japan eine Ladenkette mit dem Namen Daiso aufgetan, das ist  ein 100 Yen Laden . Ich muss mich stark zurückhalten, um nicht den halben Koffer mit irgendwelchen Kleinkram zu füllen, wie Bastelmaterialien. Sollte mir in Tokio der Laden noch einmal über den Weg laufen, dann werde ich wohl doch noch weitere Bastelknöpfe kaufen.

Man merkt, dass die Japaner klein sind, ansonsten sind Badezimmer mit einer Höhe von knapp 1,90 m nicht nicht erklärbar.

Ausgaben
500 Yen Mittag und Abendessen
500 Yen Getränke
3000 Yen Obi Gürtel

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